Chancengleichheit und Digitalisierung Studierende der FH Münster präsentieren Projekte zur ethischen Verantwortung: Drei öffentliche Online-Vorträge im Januar

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Wie ist die Corona-Warn-App aus ethischer Sicht zu bewerten? Darum geht es in einem von insgesamt acht Online-Vorträgen über Technik und Gesellschaft von Studierenden der FH Münster. (Foto: FH Münster/ Katharina Kipp)

Sie beschäftigten sich mit Filterblasen, dem autonomen Fahren oder der Corona-Warn-App. Nun präsentieren Studierende der FH Münster in öffentlichen Online-Veranstaltungen ihre Projekte zur ethischen Verantwortung, die sie im Seminar „Technik und Gesellschaft“ erarbeitet haben.

Digitalisierung in unterschiedlichen Bereichen, Austausch über soziale Netzwerke oder neue Formen der Mobilität – technische Innovationen sind allgegenwärtig und verbreiten sich immer schneller. Doch welche erwünschten und unerwünschten Auswirkungen haben diese Technologien und Erfindungen auf die Gesellschaft? Wie sind sie aus ethischer Sicht zu beurteilen? Welche Verantwortung tragen Ingenieurinnen und Ingenieure dabei? Mit diesen Fragen setzten sich Masterstudierende der Informatik und der Elektrotechnik an der FH Münster im Seminar „Technik und Gesellschaft“ bei Dr. Petra Michel-Fabian, Dozentin für Angewandte Ethik, auseinander.

Ihre Projektergebnisse präsentieren die Studierenden im Januar in drei öffentlichen Online-Veranstaltungen. Am Montag (11. Januar) hinterfragt die erste Gruppe die Übertragung von sogenannten Telemetriedaten an Autoversicherungen. Im zweiten Vortrag beleuchten die Studierenden am Beispiel der digitalen Patientenakte das Thema elektronische Gesundheitsdaten aus ethischer Sicht.

Am 18. Januar wird die Reihe mit drei Vorträgen fortgeführt. Zunächst geht es um das automatisierte Filtern extremistischer Inhalte in sozialen Netzwerken. Im zweiten Vortrag stellen die Studierenden die Veränderung des menschlichen Genoms mit dem Verfahren CRISPR/Cas9 zur Diskussion. Die dritte Gruppe reflektiert über das „Social Credit System“.

Abschließend am 25. Januar präsentieren drei weitere Gruppen ihre Ergebnisse. Dabei hinterfragen die Studierenden Chancengleichheit und Digitalisierung. Außerdem referiert eine Gruppe über die Verantwortung und Ethik von Entscheidungen autonom fahrender Autos. Die letzte Gruppe widmet sich in ihrem Vortrag der deutschen Corona-Warn-App.

Die öffentlichen Online-Vorträge beginnen jeweils um 10 Uhr. Wer teilnehmen möchte, kann sich zu den einzelnen Terminen online unter fhms.eu/Technik-Ethik anmelden .

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