B-Side Festival 2020: Digital und auf Distanz

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Stimmung beim B-Side-Festival im vergangenen Jahr. (Foto: Lukas Schildt)
Stimmung beim B-Side-Festival im vergangenen Jahr. (Foto: Lukas Schildt)

Das B-Side Festival in Münsters Hansaviertel hat sich in den vergangenen vier Jahren als offene Plattform für Kunst, Kultur und Bildung einen Namen gemacht, die an einem Wochenende im September viele Künstler:innen, Kulturschaffende und Besucher:innen versammelt. Die charakteristische Nähe und Kontaktfreundlichkeit sind mit der vernünftigerweise gebotenen sozialen Distanz in Zeiten von Corona jedoch nicht zu vereinbaren, sind sich die Organisator:innen des Festivals bewusst. Daher soll das B-Side Festival diesen September grundlegend anders konzipiert werden.

Das Festival soll verstärkt in den digitalen Raum verlegt werden und punktuell, soweit möglich und vertretbar, mit analogen Programmpunkten auf Distanz an geeigeneten Orten im Hansaviertel stattfinden. Dabei gehen die Veranstalter:innen davon aus, dass im September ähnliche Verhältnisse wie aktuell gegeben sein könnten und streben eine enge Kooperation mit den zuständigen Behörden an um ausreichenden Gesundheitsschutz zu gewährleisten, z.B. bei der Ausarbeitung eines Sicherheits- und Hygienekonzepts.

Der Zeitraum des Festivals soll außerdem von einem Wochenende auf sieben bis zehn Tage ausgedehnt werden, damit möglichst viele Menschen am Festival teilhaben können. Dies soll dazu beitragen, dass der jeweils gebotene Abstand an Ort und Stelle gewahrt werden kann.

Ein vielfältiges Programm mit Kunst, Kultur und Bildung von Allen für Alle soll gerade in Zeiten des gesellschaftlichen Außnahmezustands Menschen verbinden. Mit der Austragung des Festivals sollen partizipierende Künstler:innen und Kulturschaffende dieses Jahr umso mehr unterstützt werden.

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