Adaptive Beleuchtung an der Dingstiege Sicherheit und Komfort für Radfahrende an der Veloroute Telgte-Münster / Ampelanlage mit intelligenter Grünanforderung / Ausbau Bohlweg

Wenn die Sonne untergeht, ist es an der Dingstiege dunkel. Für eine sichere, sparsame und umweltfreundliche Beleuchtung sollen adaptive Straßenlaternen sorgen, die nur leuchten, wenn Radfahrende dort unterwegs sind. (Foto: Stadt Münster, Amt für Kommunikation)
Wenn die Sonne untergeht, ist es an der Dingstiege dunkel. Für eine sichere, sparsame und umweltfreundliche Beleuchtung sollen adaptive Straßenlaternen sorgen, die nur leuchten, wenn Radfahrende dort unterwegs sind. (Foto: Stadt Münster, Amt für Kommunikation)

Die Dingstiege ist eine von Radfahrenden viel befahrene Strecke der Veloroute Münster-Telgte. Aktuell gibt es dort keine Beleuchtung. Für die Sicherheit gerade in der dunklen Jahreszeit soll in diesem Abschnitt eine adaptive Beleuchtung installiert werden, die per Bewegungsmelder anspringt und sich auch automatisch wieder abschaltet, wenn die Straßenlaterne passiert wurde.

„Dadurch schaffen wir nicht nur Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden, sondern verringern den Einfluss auf die Umwelt durch Lichtverschmutzung und sparen auch noch Energie“, fasst Andreas Groot-Körmelink, zuständiger Projektleiter im Amt für Mobilität und Tiefbau, die Vorteile der adaptiven Beleuchtung zusammen. Als die Straße 2020 zu einer Fahrradstraße 2.0 umgebaut wurde, sind bereits Leerrohre verlegt worden, so dass die Wurzeln der Bäume durch die nun anstehenden Arbeiten nicht beschädigt werden.

Der Baubeginn für die adaptive Beleuchtung an der Dingstiege ist für August geplant, die Installationsarbeiten dauern voraussichtlich vier Monate. Das Bundesministerium für Verkehr und Digitales fördert die Maßnahme mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ mit einem Anteil von 50 Prozent. Am 11. Mai entscheidet der Ausschuss für Verkehr und Mobilität über die Umsetzung der Maßnahme.

Auf der Veloroute haben auch an der Kreuzung Dingstiege/Dyckburgstraße die Bauarbeiten für eine Ampelanlage mit intelligenter Grünanforderung begonnen. Dort werden Radfahrende durch Sensoren frühzeitig erfasst und können dann möglichst ohne Halt die Dyckburgstraße queren. Außerdem wird aktuell der Bohlweg als innenstadtnaher Abschnitt dieser Veloroute zu einer Fahrradstraße ausgebaut. „Wir bauen alle 14 Velorouten abschnittsweise. An vielen Orten im Stadtgebiet werden die umfassenden Veränderungen sichtbar. So sind gerade Pendlerinnen und Pendler künftig in allen Himmelsrichtungen bald sicherer, schneller und sehr viel komfortabler mit dem Rad unterwegs“, zeigt sich Stadtbaurat Robin Denstorff zufrieden mit dem Fortschritt der Maßnahmen.

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