Weltmeister-Drama – Münsters Hafenarena steht Kopf!

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(Foto: th)

Was für ein dramatisches Finale! Der krönende Abschluss für eine hochklassige Turnierleistung! Deutschland ist Fußball-Weltmeister 2014! Mit einem Traumtor in der 113. Minute erlöste Mario Götze die Fans und besiegelte den Triumph der deutschen Nationalmannschaft nach einem hartumkämpften Match.

Münsters Hafenarena steht Kopf! Es hätte auch dramatischer kaum sein können. Mehr als hundert Minuten lang standen sich zwei Weltklasse-Kontrahenten in Rio de Janeiro gegenüber: Deutschland auf der einen, eine nahezu perfekt verteidigende argentinische Mannschaft auf der anderen Seite. Dann der euphorische Aufschrei. Mit der Brust hatte WM-Joker Götze eine Flanke von Andre Schürrle angenommen und im rechten Eck versenkt. Unhaltbar für Argentiniens Keeper Sergio Romero.

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Dabei gab es Chancen auf beiden Seiten. Bereits in den ersten zwanzig Minuten erlebten die Deutschen gleich mehrere Schrecksekunden. Nach einem Zusammenstoß mit dem argentinischen Verteidiger Ezequiel Garay blieb Christoph Kramer benommen im Strafraum der Gegner liegen. Mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung musste er kurz darauf das Feld verlassen.

Für ihn kam Andre Schürrle, der beim Siegtreffer einmal mehr seine Qualitäten mit ins Spiel bringen konnte. Kurz nach Kramers Ausfall sorgte Toni Kroos für einen weiteren Herzinfaktmoment, als er den Argentiniern mit einem unglücklichen Kopfball die Chance auf einen Treffer vor die Füße spielte. Doch der Stürmer Higuain übereilte den Angriff und verschoss.

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Weitere quälende Minuten verstrichen und brachten die Fans in der Hafenarena beinahe zum Verzweifeln. Manuel Neuer, gewohnt risikobereit, sicherte ein ums andere Mal seinen Strafraum ab. Als Rekord-WM-Torschütze verließ Miro Klose den Rasen und machte Platz für Mario Götze. Schließlich hieß es: Verlängerung. Und nach 113 Minuten endlich: Tor für Deutschland! Den Vorsprung ließen sich Jogis Jungs nicht mehr nehmen, die nach einer konstant kämpferischen Weltmeisterschaft, mit präzisem Kombinationsspiel und einer überragenden Mannschaftsleistung überzeugte.

Was für ein Abschluss! ’54, ’74, ’90 und 2014! Der vierte Stern geht an die deutsche Fußball-Nationalmannschaft!

 

 

 

Stephan Günther
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