Weitere Impfaktionen am Stadthaus 2 Gesundheitsamt optimiert Termine für Corona-Schutzimpfungen / Sprunghafter Anstieg der Infektionen

Der Zulauf bei einem Termin in der vergangenen Woche am Jobcenter war groß. Am Stadthaus 2 am Ludgeriplatz finden nun weitere Impfaktionen statt. (Foto: Stadt Münster)
Der Zulauf bei einem Termin in der vergangenen Woche am Jobcenter war groß. Am Stadthaus 2 am Ludgeriplatz finden nun weitere Impfaktionen statt. (Foto: Stadt Münster)

Das Team der Koordinierenden Covid-Impfeinheit (KoCI) der Stadt Münster hat im letzten Monat mehr als 800 Impfungen an zentralen Punkten im Stadtgebiet durchgeführt. Mehr als die Hälfte seien Erstimpfungen gewesen, so die Verwaltung. Mindestens drei neue Impfaktionen sollen in den kommenden vier Wochen folgen. 

Vor Ort am Stadthaus 2 am Ludgerikreisel gibt es am 10. und 24. November sowie am 8. Dezember (jeweils von 13.30 bis 16.30 Uhr) die Möglichkeit, sich die Corona-Schutzimpfung abzuholen. Dort wird für Erst- und Zweitimpfungen der Impfstoff von BioNTech vorgehalten. Auffrischimpfungen erhalten bei den Impfaktionen nur diejenigen, die zuvor mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geimpft wurden. Die Stadt weist darauf hin, dass die Impfstoffmengen begrenzt sind. Pro Stunde können bis zu 40 Impfungen durchgeführt werden.

Das Gesundheitsamt hat die Rahmenbedingungen dafür weiter optimiert: So werden beispielsweise Kulturmittler vor Ort unterstützend tätig sein, zur besseren Orientierung und Planbarkeit werden an Wartende Nummern ausgegeben. Sollten dann absehbar längere Wartezeiten entstehen, werden Impfwillige darüber informiert und frühzeitig auf bestehende Angebote der hausärztlichen Praxen in ihrer Nähe hingewiesen. Diese führen auch die sogenannten Booster-Impfungen der Über-70-Jährigen durch, da dort die Krankheitshistorien der Patientinnen und Patienten bekannt sind.

Sprunghafter Anstieg der Infektionen

Derzeit gelten 476 Münsteranerinnen und Münsteraner als infiziert. 104 Neuinfektionen sind in der Stadt zu Donnerstag registriert worden. Hier seien vor allem Kinder und Jugendliche betroffen, heißt es in einer Medienmitteilung. Auch wurden vermehrt Impfdurchbrüche bei Erwachsenen festgestellt. Die Infektionen seien über das gesamte Stadtgebiet verteilt, ein gesondertes Ausbruchsgeschehen liege nicht vor.

23 Personen müssen in münsterschen Krankenhäusern behandelt werden, 7 von ihnen auf Intensivstationen. 5 werden beatmet.

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