Unschöne Szenen nach Westfalen-Derby

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Rettungskräfte auf dem Weg zum Gästeblock. (Foto: th)
Rettungskräfte auf dem Weg zum Gästeblock. (Foto: th)

Um 18:05 Uhr haben die letzten VfL Osnabrück-Fans den Münsteraner Hauptbahnhof verlassen. Während die Bahn-Anreise der rund 850 Fans zum großen Westfalen-Derby  nach Angaben von Bundespolizeisprecher Wolfgang Amberge friedlich verlief, kam es beim traditionellen Fanmarsch der Preußenfans auf der Hammer Straße zu einem Zwischenfall, bei dem ein Polizist durch einen Böllerwurf verletzt wurde. In den 90 Minuten Spielzeit stand dann aber in der Tat der Fußball im Mittelpunkt.

Nach dem Schlusspfiff und dem 2:0 Endstand für den SCP kam es im Gästeblock zu unschönen Szenen, als VfL-Anhänger Ordner angriffen. Die Hundertschaft der Polizei rückte unter Einsatz von Pfefferspray in den Block vor und wurde dort mit Holzlatten, brennenden Bengalos und fliegenden Mülltonnen begrüßt. Mindestens 12 Ordner und eine Polizistin wurden dabei verletzt.

„In diesen Situationen geht immer die Sicherheit der Einsatzkräfte vor”, erklärt Polizeisprecherin Angela Lüttmann. Festnahmen habe es daher keine gegeben. „In den kommenden Tagen werden wir das vorhandene Videomaterial auswerten und so versuchen, die Randalierer zu ermitteln”, so Lüttmann.

Update: Zwei Personen in Gewahrsam genommen, die Polizei erstattete 19 Strafanzeigen gegen Heim- und Gästefans, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch. (th)

Alles in Allem trotzdem ein schönes Fußballfest, das die Kollegen von Münster4Life per Video festgehalten haben:

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(Video: MS4L)

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Stephan Günther

(sg) - Gründer bei ALLES MÜNSTER
In Münster geboren und aufgewachsen, ist Stephan Günther dieser Stadt bis heute treu geblieben. Zusammen mit Thomas Hölscher brachte er im Frühjahr 2014 das Onlinemagazin „auf die Welt“. Fasziniert von der Vielfältigkeit der Musik, findet man ihn am häufigsten auf Konzerten, meistens hinter einer Kamera, gerne aber auch mit Notizblock und Stift. Ansonsten hält er seine Augen aber auch für alles andere offen, was in seiner Heimatstadt so passiert.

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