Toter nach Messerangriff auf dem Send 31-jähriger Mann erliegt seinen schweren Verletzungen / Täter ist flüchtig

Auf dem Frühjahrssend in Münster kam es am Abend zu einem tödlichen Messerangriff. (Symbolbild: Thomas M. Weber)
Auf dem Frühjahrssend in Münster kam es am Abend zu einem tödlichen Messerangriff. (Symbolbild: Thomas M. Weber)

Auf dem Frühjahrssend kam es am Abend zu einem Messerangriff, bei dem ein 31-jähriger Mann tödlich verletzt wurde. Die Polizei sucht nach einem männlichen, noch unbekannten Tatverdächtigen und seiner ebenfalls männlichen Begleitung.

Der Unbekannte soll den bisherigen Ermittlungen zufolge am parallel zur Straße Schlossplatz aufgestellten Fahrgeschäft „Shake“ mit dem 31-Jährigen in Streit geraten sein. Der habe dann mit einem Messer auf seinen Kontrahenten eingestochen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und der Polizei. Das Opfer sei dann, trotz sofort eingeleiteter Wiederbelegungsmaßnahmen, um 22:08 Uhr seinen schweren Verletzungen noch vor Ort erlegen. Offenbar, so die Polizei, seien sich die Männer auf dem Send zufällig begegnet.

Der Täter soll etwa 1,80 Meter groß gewesen und mit einer hellgrauen Jogginghose und einem hellgrauen Kapuzenpulli bekleidet gewesen sein. Er soll schwarze, an den Seiten kurz rasierte Haare gehabt und weiße Sneaker und eine Kopfbedeckung getragen haben. Der Mann ist offenbar mit einer weiteren männlichen Person unterwegs gewesen. Zeugenaussagen nach soll diese südländisch ausgesehen haben, schwarz gekleidet, schlank und sportlich gewesen sein.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die Angaben zum Tathergang und dem Flüchtigen machen können. Hinweise können telefonisch unter (0251) 275-0 gegeben werden. Es wurde eine Mordkommission gebildet, die Ermittlungen dauern an.

(Aktualisiert: 19. März 2023, 02:08 Uhr)

2 Kommentare

  1. Gefühlt jeden Tag ein Opfer in diesem Land, das immer mehr abdriftet ins Negative. Einfach unglaublich und erbärmlich, dass die Videoaufnahmen des Täters nicht veröffentlicht werden, um seiner zügig habhaft zu werden. Er hat so genug zeitlichen Vorsprung, um sich abzusetzen. Täter- vor Opferschutz, das ist Deutschland. Es kotzt einen nur noch an. Am Ende mal wieder nur ein Einzelfall!

  2. Mir kommt es inzwischen vor als wenn es ab der sogenannten Grenzöffnung durch Merkel so eskaliert.
    Immer wieder solche Angriffe und in den meisten Fällen sind die Täter keine Deutsche.
    Immer wieder Diskussionen und Trauerbekundungen durch die Politik, doch die Politik ändert nichts.
    War doch davor nicht so oder empfinde ich es falsch?
    Warum macht die Politik nicht endlich was?
    Man fühlt sich zunehmend unsicher und allein gelassen.

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