Tim Bendzko in ausverkaufter Halle

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(Foto: th)
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Ausverkauft, das heißt, ca. 7000 überwiegend junge und weibliche Zuschauer sahen die bis dato größte Show, die Tim Bendzko in seiner Karriere gespielt hat.

Ob es sich wirklich um „die schönste Halle in Deutschland“ handelt, lassen wir an dieser Stelle mal unkommentiert, Objektivität wäre hier nicht gewährleistet. Das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland wird sich über dieses Kompliment des jungen Barden aber sicher freuen.

Die Rolling Stones oder andere Superstars treten auf, hätte man meinen können, wenn es um die „Betreuung“ der anwesenden Journalisten geht. Gängeleien und eine Fülle an Belehrungen durch übermotivierte Ordner machen Berichterstattung nicht unbedingt einfacher! Das sei an dieser Stelle einmal deutlich erwähnt.

Aber zurück zum Geschehen, eine Vorband gab es. Name? Unbekannt, warteten wir doch, während diese spielte, noch darauf, geschlossen in die Halle geleitet zu werden. Am Ziel angekommen betrat als weitere kleine Einleitung in den Abend, die durch Youtube und Facebook zu Ruhm gekommene Poetry Slammerin Julia Engelmann die Bühne. Sie versorgte das Publikum mit einigen ihrer rasant vorgetragenen Gedanken.

Dann war es soweit, der Star des Abends betrat die Bretter, mit „Mein Leben ist dein Leben“ eröffnete der agile Bendzko den Abend. Treffend war dann auch der zweite Titel „Ich steh nicht mehr still“, was definitiv auf Publikum und Protagonist zutraf.„Ohne zurück zu sehen“ hieß es danach, und zwar schnell! Zurück ins Foyer, Kamera unter strenger Aufsicht ins Auto oder an die Garderobe bringen, sonst gibt es keinen Weg zurück in die Halle…

Auch so leichter gesagt als getan, in der Halle gab es nämlich eh kaum noch ein Durchkommen, selbst auf den Rängen war es einfach nur picke packe voll. Egal, die Stimmung war prächtig! Bendzko ließ keinen Hit aus und bescherte dem begeisterten Publikum einen wunderbaren Freitagabend, so war es am Ende des Abends jedenfalls den erschöpften Gesichtern abzulesen.

Der Abend in Bildern gibt’s hier.

Stephan Günther
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