„Tiere wollen nicht immer trainieren müssen“ Aktivisten vom Tierbefreiungstreff Münster haben am Wochenende gegen Tiershows beim Zirkus Charles Knie demonstriert

Demonstration vom Tierbefreiungstreff Münster gegen Tiershows vor dem Eingang zum Zirkus Charles Knie. (Foto: Tierbefreiungstreff Münster)
Demonstration vom Tierbefreiungstreff Münster gegen Tiershows vor dem Eingang zum Zirkus Charles Knie. (Foto: Tierbefreiungstreff Münster)

Am Samstag und Sonntag haben sich Tierrechtsaktivisten vom Tierbefreiungstreff Münster auf dem Schlossplatz vor dem Zirkus Charles Knie eingefunden, um sich für einen Zirkus ohne Tiere einzusetzen. Dabei haben laut ihrer Pressemitteilung „viele Zirkus-Besuchende den Demonstrierenden ihre Zustimmung gezeigt“.

Laut Aussage von den Aktivsten hätten mehrere Familien berichtet, dass sie zur Show gekommen seien, weil sie dachten, die Show wäre diesmal ohne Tiere. Ein älterer Mann habe erzählt, er hätte im Radio gehört, dass Charles Knie keine Tiere mehr einsetzen würde. Auch ein Vater sagte, seine Familie habe extra auf der Internetseite vom Zirkus nachgeschaut und dachte, endlich eine Zirkus-Show ohne Tiere besuchen zu können. Große Werbung würde der Zirkus Charles Knie mit seiner Wassershow machen. „Die Meinungen der Zirkus-Besuchenden habe deutlich gezeigt, dass die Problematik an Tiershows erkannt wird und der Wunsch nach Zirkus ohne Tiere groß sei, da Zirkus auch wunderbar mit Akrobatik und Clowns begeistern könne“, meinen die beim Tierrechtstreff Münster organisierten Aktivisten.

Demonstration gegen Tiershows: Hunde und Ara Papageien müssen weiter Tricks machen. (Foto: Tierbefreiungstreff Münster)
Demonstration gegen Tiershows: Hunde und Ara Papageien müssen weiter Tricks machen. (Foto: Tierbefreiungstreff Münster)

„Die Tiere wollen nicht immer trainieren müssen, um in der lauten Manege ihre perfekte Show darbieten zu müssen. Es macht einen großen Unterschied, ob ich mit einem Hund spiele um ihm eine Freude zu machen oder ob ich mit dem Hund eine Show-Einlage perfektioniere um damit Geld zu verdienen. Neben dem Training, welches auch Druck und Stress für die Tiere bedeutet, werden sie außerdem durch Europa transportiert und verweilen die größte Zeit währenddessen hinter Zäunen auf dem Asphalt“, berichtet Motte vom Tierbefreiungstreff Münster.

Der Zirkus Charles Knie hatte laut dem Tierbefreiungstreff verkündetet, dass die großen Tiere wie Pferde oder Kamele nicht mit auf Tour gehen, sondern auf dem Gelände bleiben. Von den Wildtieren habe sich der Zirkus also noch nicht getrennt, daher werden sie bei den nächsten Shows wieder eingesetzt, vermuten die Tierrechtsaktivisten. Sie wünschen sich, dass der Zirkus Charles Knie in Zukunft ganz ohne Tiere auftreten wird.

17 Kommentare

  1. Der Text kam mir doch gleich so bekannt vor. Welch ein Wunder hat wurden doch fasst alle Passagen von der P€TA Hompage übernommen. Durch das dauernde verbreiten Textes wird der Wahrheitsgehalt auch nicht besser. Aber was anderes war ja nicht zu erwarten.

    1. Verzeihung, aber Menschen di sich immer auf Vergangenheiten beziehen, aktuelle Nachrichten und Infos verweigern – die sind echt das Letzte, besonders wenn sie nicht mal den Arsch in der hose haben offen einen ganzen Namen zu nennen. Wenn man nicht mit seinem Namen zu seiner Meinung steht, dann macht man sich doch selbst unglaubwürdig und die Meinung zählt im Grunde garnichts – Lächerlich!!

  2. Tiere mit der Peitsche zu erziehen? Die Zeiten sind schon seit Jahrzehnten vorbei. Zumal es auch nicht funktionieren würde. Wenn zum Beispiel einem Löwen Schmerzen zu gefügt würde, wie lange würde der Tierlehrer dies überleben? Sicher nicht lange. Ich kann da den Ausführungen von Dieter Seeger nur voll zustimmen. Statt sich vor Ort über die Haltung zu informieren, komme laufen viele leider irgendwelchen Spendensammelvereinen wie zum Beispiel P€TA hinterher. Die für PR Arbeit das Geld verschwenden. So meine Meinung.

    1. Welche Tiere hält Zirkus Charles Knie?
      In seiner „reisenden Tierschau“ führte Zirkus Charles Knie rund 100 Tiere mit, die 30 verschiedenen Arten angehörten (Stand 2018). [2] Darunter befanden sich nach Angaben des Zirkus viele exotische Wildtiere wie Löwen, Tiger, Kamele, Dromedare, Zebras, Lamas, Strauße, Büffel und Kängurus. Tiere in Zirkussen sind allgemein verschiedensten Belastungen ausgesetzt, darunter das ständige Reisen von Ort zu Ort und die damit verbundenen langen Standzeiten in engen Transportboxen. Daneben leiden sie unter der grausamen Wildtierdressur, die auf Peitschenhieben beziehungsweise Schlägen mit dem sogenannten Elefantenhaken (ein Stock mit spitzem Metallhaken) basiert, um die Tiere zum Gehorsam zu zwingen. Auch wenn die meisten Tiere derzeit zumindest nicht mehr deutschlandweit für Zirkusshows umhergekarrt werden, sind die im stationären „Circus-Land“ weiterhin gezwungen, für das Vergnügen der Besucher:innen herzuhalten.

      1. Der Text kam mir doch gleich so bekannt vor. Welch ein Wunder hat wurden doch fasst alle Passagen von der P€TA Hompage übernommen. Durch das dauernde verbreiten Textes wird der Wahrheitsgehalt auch nicht besser. Aber was anderes war ja nicht zu erwarten.

  3. Doch, Tiere im Circus wollen trainieren. Und wenn sie mal keine Lust haben, dann müssen sie auch nicht.
    Tiertrainer im Circus sind in der Regel Fachleute, die jedes einzelne ihrer Tiere bis ins Detail kennen, die ihre Tiere lesen können, die Bedürfnisse ihrer Schützlinge genauestens bestimmen können.
    Meist sind das Menschen, die diesen Beruf aus Berufung und Freude an der Interaktion mit den Tieren, nicht zuletzt aus Tierliebe ausüben.
    Wann werden diese Tierrechtler, -Vermenschlicher und – Befreier endlich begreifen, dass die Zeiten in denen man glaubte Tiere nur mit der Peitsche erziehen zu können seit vielen Jahrzehnten der Vergangenheit angehören. Heute ist gegenseitiges Vertrauen und Zuneigung die Grunlage einer guten Tierdressur.
    Zum Abschluss: Ich bin überzeugt, dass ein Löwe der satt, gesund, gepflegt und ungezieferfrei im Gehege eines Circus, oder Zoos 20, oder mehr Stunden des Tages verschlafen kann, glückloser und zufriedener ist als der, der hungrig, oft krank und schwach auf der Suche nach Nahrung in der Savanne herumstreifen muss. Und dabei dann auch nur das halbe Lebensalter eines in menschlicher Obhut lebenden Tieres erreicht.

    1. Es sollte natürlich heißen:: ich bin überzeugt, dass ein Löwe der satt, gesund, gepflegt und ungezieferfrei im Gehege eines Circus, oder Zoos 20, oder mehr Stunden des Tages verschlafen kann, glücklicher und zufriedener ist als der, ….

      1. In seiner „reisenden Tierschau“ führte Zirkus Charles Knie rund 100 Tiere mit, die 30 verschiedenen Arten angehörten (Stand 2018). [2] Darunter befanden sich nach Angaben des Zirkus viele exotische Wildtiere wie Löwen, Tiger, Kamele, Dromedare, Zebras, Lamas, Strauße, Büffel und Kängurus. Tiere in Zirkussen sind allgemein verschiedensten Belastungen ausgesetzt, darunter das ständige Reisen von Ort zu Ort und die damit verbundenen langen Standzeiten in engen Transportboxen. Daneben leiden sie unter der grausamen Wildtierdressur, die auf Peitschenhieben beziehungsweise Schlägen mit dem sogenannten Elefantenhaken (ein Stock mit spitzem Metallhaken) basiert, um die Tiere zum Gehorsam zu zwingen. Auch wenn die meisten Tiere derzeit zumindest nicht mehr deutschlandweit für Zirkusshows umhergekarrt werden, sind die im stationären „Circus-Land“ weiterhin gezwungen, für das Vergnügen der Besucher:innen herzuhalten.

        1. Na toll, da kommt ein Peter mit Stand 2018 – wie lächerlich. Stand 2022 sind nur Papageien und Hunde in der Show – warum kramen wir nicht die Programmen von 1934 raus und vergleichen?

  4. Tiere die es gewohnt sind wollen jeden Tag beschäftigt sein. Wenn es richtig gemacht wird ist das Training für sie ein Spiel. Extrem viel wird über Belohnung gemacht, also über positives Feed back. Ich kann nicht speziell über diesen Zirkus sprechen wie der sein Training aufbaut. Aber das ist der schnellste Weg um Tieren was beizubringen. Es ist äusserts negativ wenn nicht in einem relgelmäßigen Rhytmus trainiert wird. Für das Tier bedeutet das einen stupiden langweiligen Tag. Sie gehen nicht eben mal ein Bierchen trinken oder Internet serven. Sie wollen jeden Tag ihre Bewegung und Auslastung. Das macht sie zufrieden. Man merkt halt mal wieder das Menschen die Klappe aufreißen die nicht wirklich wissen von was sie sprechen.

      1. Informieren bei P€TA?? Und dann auch noch mit einem 3 Jahre alten Bericht. Da kann ich mir auch einen Duden auf kyrillisch kaufen – Wie wäre es den mal mit aktuellen Info´s und dann auch nicht gerade vom Spendensammel- und Tiertötungsverein P€TA?

  5. Die Headline ist ja geil 🤣🤣 Da könnte man ja auch endlich mal sagen: Tiere wollen nicht immer jagen müssen oder Tiere wollen nicht immer tausende Kilometer Wanderungen wegen Futter machen müssen.
    Tierbefreiungstreff – der Name ist auch schon be….ert genug

  6. Träum ich oder spinn ich? Deutschland hat gewiss andere Sorgen, als sich vor einen Zirkus zu stellen, wo die wenigen Tiere liebevoll versorgt und beschäftigt werden. Gerade beim Pudel können Sie einfach sehen, ob dieser Hund unter Stress steht. Bei dieser Darbietung, die ich mir in Northeim angesehen habe, hatten alle Tiere Freude an ihrer Beschäftigung. Die Papgeien flogen frei über die Köpfe der Gäste. Für mich steht fest, dass es Organisationen gibt, die auf der Gefühlsebene Menschen manipulieren. Zumal ich es auch für sinnvoll erachte, mir selbst ein Urteil über die Tierhaltung zu machen. Daher gehe ich gern in den Zirkus und lasse mir nicht von Tierrechtsorganisationen einen „Bären“ aufbinden.

    1. Hast du denn auch gesehen, wie die Aras in den kleinen Käfigen hinter der Bühne geschrien haben und die Hunde auf dem Asphaltplatz zu zehnt in einem Mini Zaun gehalten wurden?

      Ne – weil du immer die Augen zu machst ;)

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