Theater Münster spielt wieder Zwischenöffnung des Hauses vom 30. Mai bis 14. Juni / 84 Plätze im Großen Haus

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Im Theater Münster wird ab kommenden Samstag wieder gespielt - unter strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften. (Foto: Claudia Feldmann)
Im Theater Münster wird ab kommenden Samstag wieder gespielt – unter strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften. (Foto: Claudia Feldmann)

Im Theater Münster wird wieder gespielt. Wenn auch nur für 2 Wochen und unter strengen Auflagen werden von Samstag, 30. Mai bis Sonntag, 14. Juni wieder Aufführungen im Großen Haus wieder Aufführungen gespielt.

„Eigentlich unvorstellbar für uns leidenschaftliche Theaterleute: 10 Wochen ohne eine einzige Vorstellung im Theater Münster, ohne unser Publikum und ohne den Applaus, der ja bekanntlich das ‚Brot des Künstlers‘ ist. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes ausgehungert und freuen uns, dass es nun – zumindest im kleineren Rahmen – wieder losgehen kann“, kommentiert Generalintendant Dr. Ulrich Peters die anstehende Zwischenöffnung. „Ich weiß aus Gesprächen, dass viele Zuschauer das Ende der theater- und konzertlosen Zeit herbeigesehnt haben: Theater und Konzert im Fernsehen kann niemals das Live-Erlebnis ersetzen, das, denke ich, ist in der Corona-Zeit klar geworden.“ Das zweiwöchige Vorstellungsprogramm sieht Verwaltungsdirektorin Rita Feldmann als Probelauf für den Spielzeitbeginn in wenigen Monaten: “Die Zwischenöffnung wird für uns alle, die Theatermitarbeiter und die Zuschauer, ein Test für die Öffnung ab September sein.“

Für die jeweils 60-minütigen Veranstaltungen (ohne Pause) im Großen Haus stehen pro Abend 84 Plätze im Parkett zur Verfügung. Der Kartenverkauf startet am Mittwoch, 27. Mai, 12.00 Uhr, nur online oder per telefonischer Bestellung auf Rechnung (Tel.: 0251 / 5909-100). Es können nur Karten für eine Reihe, nicht für einen bestimmten Sitzplatz gekauft werden. Der zeitlich vorgegebene Einlass erfolgt in kleinen Gruppen maximal 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

Ein Überblick über die Vorstellungen und Uhrzeiten gibt es hier:  www.theater-muenster.com

Ein Kommentar

  1. Theater, Tanztheater, Konzerte und Ausstellungen mit dem gesamten Umfeld in der Corona-Zeit nicht erleben zu können, bedeutet für mich die größte Einschränkung meines Alltags. Für mich läuft viel Kommunikation über die
    kulturellen Aktivitäten in der Stadt. Die Reduzierung auf eine Daseinsform ohne öffentlichen kulturellen Diskurs ist eine unerträgliche Lebensreduzierung. Ich hoffe, dass sie bald überwunden ist und nicht, wie Daniel Hoppe heute in der WN zitiert wird, nie eine richtige komplette Rückkehr zur Normalität geben wird. Ich begrüße alle angemessenen Öffnungen, die Kultur wieder als selbstverständlichen Bestandteil unseres Alltagslebens zuzulassen.

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