Stadtmuseum: Bahnhof und Lamberti im Blick Neue Bilder der Reihe „Schaufenster Stadtgeschichte“

Der Hauptbahnhof in Münster nach dem Wiederaufbau Ende Mai 1960. Die Fotografie ist im "Schaufenster Stadtgeschichte" im Stadtmuseum zu sehen. (Foto: Stadtmuseum Münster / Sammlung Hänscheid)
Der Hauptbahnhof in Münster nach dem Wiederaufbau Ende Mai 1960. Die Fotografie ist im „Schaufenster Stadtgeschichte“ im Stadtmuseum zu sehen. (Foto: Stadtmuseum Münster / Sammlung Hänscheid)

Im Stadtmuseum Münster stehen derzeit zwei Themen der Stadtgeschichte im Fokus: die Lambertikirche und der Wiederaufbau des Hauptbahnhofs. Die entsprechenden Bilder gehören zur Reihe „Schaufenster Stadtgeschichte“.

Die Lambertikirche am Prinzipalmarkt wird dabei als Bauwerk gezeigt, an dem sich verschiedene Phasen der Stadtgeschichte ablesen lassen. In der Ausstellung verweist das Museum unter anderem auf ein Modell, das den Zustand der Kirche um 1775 darstellt. Zu erkennen ist dort noch der frühere Turm, der sich deutlich vom heutigen Erscheinungsbild unterscheidet. Das Museum greift damit auch die Umgestaltung im 19. Jahrhundert auf und thematisiert, welche Gründe hinter den Veränderungen standen und welche Rolle dabei überregionale Stellen spielten.

Ein Modell der Lambertikirche um 1775 – noch mit dem altem Turm. (Foto: Stadtmuseum Münster / Sarah Kottmeier)
Ein Modell der Lambertikirche um 1775 – noch mit dem altem Turm. (Foto: Stadtmuseum Münster / Sarah Kottmeier)

Seit dem Wochenende ist außerdem im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße eine großformatige Fotografie zum Wiederaufbau des Hauptbahnhofs zu sehen. Der Wiederaufbau war Ende Mai 1960 nach acht Jahren weitgehend abgeschlossen. Die Kosten lagen bei 18 Millionen D-Mark. Der Gesamtkomplex hatte eine Länge von rund 400 Metern und reichte vom Tunnel der Hamburger Straße bis zur Wolbecker Straße. Wie es in einer Mitteilung der Stadt Münster heißt, habe das Hauptgebäude mit seiner filigranen Architektur bis heute den Charakter der Entstehungszeit bewahrt, während andere Teile der Infrastruktur sowie spätere Ein- und Vorbauten heutigen Anforderungen nicht mehr entsprächen.

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