Stadt Münster erhält den urbanicom Preis 2014

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Stadtdirektor Schultheiß (2.v.l.) nahm den Preis in Chemnitz entgegen (Foto: Stadt MS / Presseamt)

An dem traditionell von der Galeria Kaufhof GmbH ausgerichteten festlichen Vorabend der Studientagung, verlieh urbanicom den bundesweit geschätzten urbanicom-Preis. Mit diesem Preis würdigt der Deutsche Verein für Stadtentwicklung und Handel vorbildliche Unternehmen, Aktionen, Ideen und Projekte die im Bereich der Stadtentwicklung bedeutende Leuchttürme sind oder beispielgebend für unsere urbanen Innenstädte.

Dieses Jahr wurde der urbanicom-Preis 2014 an die Stadt Münster verliehen und stellvertretend von Stadtdirektor Hartwig Schultheiß in Chemnitz in Empfang genommen.

In einer Erklärung heißt es: „urbanicom würdigt mit der Verleihung des urbanicom-Preises 2014 die herausragende Leistung der Stadt Münster für die beispielgebende und bedachte Entwicklung der Innenstadt als vitales Zentrum der Stadt. Hierbei spielten auch immer die Belange des Handels eine zentrale Rolle, wodurch der Handel in seiner Leitfunktion gestärkt werden konnte. Insbesondere die zukunftsweisende Entwicklung von „runden“ Laufwegen ist beispielgebend und markiert eine neue Denkweise in Bezug auf den Handelsstandort Innenstadt.“

Schultheiß freut sich über den urbanicum Preis (Foto: Stadt MS / Presseamt)
Stadtdirektor Schultheiß freut sich über den urbanicum Preis (Foto: Stadt MS / Presseamt)

Die Stadt Münster hat schon nach dem Krieg mit ungewöhnlichen städtebaulichen Ideen zukunftsweisende Wege beschritten. Der Wiederaufbau des Prinzipalmarktes entsprach in keinster Weise den Leitbildern der „städtebaulichen Moderne“ und erforderte eine besondere Beziehung der Münsteraner zu Ihrer Stadt und Ihrer Geschichte. Heute unbestritten eines der herausragenden Glanzpunkte der Stadt mit hohem Identifikationsgrad.

Auch die deutliche Stellungnahme durch die Ablehnung von großflächigen Handelsflächen außerhalb der Innenstadt entsprach nicht den weit verbreiteten Vorstellungen von städtebaulicher Entwicklung. Ein zwar konfliktbeladener Prozess, der jedoch mit Hilfe der symbiotischen Zusammenarbeit der Münsteraner Kaufleute verhindert werden konnte – zum Vorteil für die Gesamtstadt.

In der jüngeren Vergangenheit entwickelte die Stadt Münster mit dem Postulat für offene und durchmischte Center erneut eine wegweisende Vorstellung einer zukunftsträchtigen Innenstadt. Zu nennen sind hier insbesondere die Münster Arkaden sowie die gesamte Entwicklung rund um die Stubengasse.

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