Solidarität für Ukraine Rund 3.500 Bürger aus Münster versammelten sich zur Mahnwache vor dem Rathaus

Rund 3.500 Demonstranten versammelten sich heute vor dem Rathaus, um Solidarität mit der Ukraine zu zeigen. (Foto: Sonja Rohe)
Rund 3.500 Demonstranten versammelten sich heute vor dem Rathaus, um Solidarität mit der Ukraine zu zeigen. (Foto: Sonja Rohe)

Ein breites Bündnis münsterscher Ratsparteien von FDP, CDU, Grünen und SPD hatte heute ab 17:30 Uhr zu einer „Kundgebung für Frieden und gegen die russische Aggression“ vor dem Rathaus aufgerufen. Nach Angaben der örtlichen Polizei haben sich rund 3.500 Bürger am Abend vor dem Rathaus der Stadt Münster versammelt, um zusammen Solidarität für die Ukraine zu zeigen.

Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichster Nationalitäten standen zusammen bei dieser Mahnwache. Einige haben sich blau und gelb geschminkt, andere trugen eine Nationalflagge der Ukraine. Viele selbst gestaltete Plakate erstreckten sich über dem Prinzipalmarkt. Darunter auch ein Schild von Aleksandra Kieler, die an die Politik appelliert: „Europa hat bisher nicht genug gehandelt. Wir müssen stärker auftreten, als eine geschlossene Einheit.“

Die Politiker der vier genannten Ratsparteien sind sich einig: „Es ist kein Krieg Russland gegen die Ukraine, sondern Putin gegen Europa.“ Auch Oberbürgermeister Markus Lewe bat um Zusammenhalt und Unterstützung für die Menschen, die nun aus der Ukraine flüchten, um in Deutschland Schutz zu suchen: „Ich wünsche mir, dass wir Sie mit offenen Armen empfangen“.

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