Schnelles Internet für Kinderhaus-West Telekom und Stadtwerke bringen gigabitfähige Glasfaser ins Quartier

Die Arbeiten für das Glasfasernetz in Kinderhaus sollen etwa ein Jahr dauern. (Symbolbild: Deutsche Telekom)
Die Arbeiten für das Glasfasernetz in Kinderhaus sollen etwa ein Jahr dauern. (Symbolbild: Deutsche Telekom)

Anfang August beginnen die Stadtwerke Münster am Neuen Heidkamp und Am Burloh mit den Arbeiten für das schnelle Internet. Mehr als 4.900 Haushalte in mehr als 1.800 Gebäuden erhalten die Chance, an das Glasfasernetz angeschlossen zu werden. Kinderhaus-West ist das dritte Stadtviertel, in dem die Kooperation von Deutscher Telekom und Stadtwerken Münster eine gigabitfähige Internet-Infrastruktur aufbaut.

Voraussetzungen für eine Anbindung seien die formelle Zustimmung des Gebäudeeigentümers und ein Glasfaservertrag in einem Bewohner-Haushalt. Dann erstellen die Partner den Anschluss im Erstausbau kostenlos für Nutzer und Eigentümer, heißt es in einer entsprechenden Medienmitteilung. Für eine gigabitfähige Infrastruktur in Kinderhaus-West müssen etwa 34 Kilometer Kabelverbände verlegt werden. Dabei werden die haarfeinen Kabel bis in die Wohnung der Internetnutzer verlegt.

Fertigstellung bis Sommer 2023

Rund ein Jahr wird es dauern, das Glasfasernetz in mehreren Bauabschnitten aufzubauen. Hierbei gehen die Stadtwerke abschnittsweise vor. Bis zu 90 Häuser wurden zu Ausbaugebieten gruppiert, in denen nach und nach die Kabel verlegt werden. In bis zu zwei dieser Gebiete finden parallel Arbeiten statt. Bis 2030 wollen die Partner in Münster ein großflächiges Glasfasernetz aufbauen und rund 160.000 Münsteraner Haushalten einen direkten Glasfaseranschluss ermöglichen. „Digitalisierung braucht Highspeed-Geschwindigkeiten. Gemeinsam schaffen wir dafür in Münster die zukunftsfähige Digitalinfrastruktur“, betonen Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczyk und Thilo Höllen, Senior Vice President für Breitbandkooperationen bei der Telekom. Mit welchem Anbieter sie künftig im neuen Glasfasernetz surfen, können Interessenten frei entscheiden.

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