Stadion-Neubau an der Nieberdingstraße?

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(Archivbild: cabe)
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Die Stadtverwaltung und die Vereinsspitze des SC Preußen Münster (SCP) sind sich einig, dass die Optionen für die Nieberdingstraße als potenzieller Standort für einen Stadionneubau beschleunigt geprüft werden. Unabhängig davon soll das Bebauungsplanverfahren “Sportpark Berg Fidel” an der Hammer Straße weiterlaufen, wie die Stadt Münster am Abend in einer Pressemeldung verlauten ließ.

Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Oberbürgermeister Markus Lewe, dem SCP-Präsidenten Christoph Strässer und dem Aufsichtsratsvorsitzenden des SCP, Fabian Roberg. Der Bebauungsplan “Sportpark Berg Fidel” soll die rechtlichen Grundlagen für einen Umbau des Stadions an der Hammer Straße, die Ergänzung um weitere Trainingsfelder südlich des Stadions und für einen neuen Stadtteilpark schaffen. Der Planentwurf kann voraussichtlich im ersten Quartal kommenden Jahres offengelegt werden. Der SCP-Führung betonte, dass durch einen möglichen Stadionneubau an der Nieberdingstraße der Standort Hammer Straße für den Verein nicht überflüssig werde.

Den Standort Nieberdingstraße hatte der Rat der Stadt Münster schon vor Jahren per Beschluss gesichert. Zur beschleunigten Prüfung, wann der Verein dort welche Stadionpläne realisieren könnte, wurde ein monatliches Treffen zwischen Verein und Stadtverwaltung vereinbart, in dem die weiteren Arbeitsschritte eng miteinander abgestimmt werden. Außerdem wird zum Thema kurzfristig ein interfraktioneller Arbeitskreis einberufen. Auf Grundlage der Ergebnisse, die Ende März 2017 vorliegen, wird der Verein dann entscheiden, ob er seine Ziele zum Neubau eines Stadions am Standort Nieberdingstraße umsetzen kann.

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Stephan Günther

(sg) - Gründer bei ALLES MÜNSTER
In Münster geboren und aufgewachsen, ist Stephan Günther dieser Stadt bis heute treu geblieben. Zusammen mit Thomas Hölscher brachte er im Frühjahr 2014 das Onlinemagazin „auf die Welt“. Fasziniert von der Vielfältigkeit der Musik, findet man ihn am häufigsten auf Konzerten, meistens hinter einer Kamera, gerne aber auch mit Notizblock und Stift. Ansonsten hält er seine Augen aber auch für alles andere offen, was in seiner Heimatstadt so passiert.

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