Oxford-Areal: Kaufvertrag unterschrieben Ev. Lukasgemeinde und KonvOY unterzeichnen Kaufvertrag für Gelände in Gievenbeck

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So soll das neue Kirchenzentrum der ev. Lukasgemeinde auf dem Oxford-Areal aussehen. (Visualisierung: Kuckert Architekten BDA)
So soll das neue Kirchenzentrum der ev. Lukasgemeinde auf dem Oxford-Areal aussehen. (Visualisierung: Kuckert Architekten BDA)

Der nächste Meilenstein auf dem Weg zum Neubau des Kirchenzentrums der evangelischen Lukasgemeinde auf dem Oxford Areal in Gievenbeck ist getan: In der vergangenen Woche wurde der Kaufvertrag für das knapp 5.000 qm große Grundstücks durch die Vertragsparteien unterzeichnet. Neben Stephan Aumann (KonvOY) waren dies für die Gemeinde Pfarrer Dr. Dirk Dütemeyer und die beiden Kirchmeister Oliver Boelke und Falko Kirchhoff.

Die KonvOY GmbH als Verkäuferin der Liegenschaft freut sich besonders über die Entscheidung der Gemeinde, auf der Fläche neu zu bauen, keine Selbstverständlichkeit in Zeiten, in denen anderen Ortes Kirchen geschlossen werden müssen. „Das Projekt nimmt die Aufbruchstimmung und Neuausrichtung der Lukas-Kirchengemeinde auf. Durch diesen zentralen Standort wird die Präsenz der evangelischen Kirche im Stadtteil deutlich gestärkt“, betont Pfarrer Dr. Dirk Dütemeyer. Stadtbaurat Robin Denstorff unterstreicht die Bedeutung: „Eine gute Quartiersentwicklung braucht solche „Pioniere“, die sehr frühzeitig einen wichtigen Beitrag zur Identität und Nachbarschaftsbildung leisten“.

Nach der Wohn + Stadtbau ist die evangelische Lukasgemeinde der zweite Wegbereiter für die voranschreitende Quartiersentwicklung. „Nicht nur, dass mit dem neuen Kirchenzentrum eine wichtige soziale Anlaufstelle entsteht, die für eine urbane Qualität im Quartier wichtig ist, die Architektur und das Gebäude passen gestalterisch perfekt in das Gesamtkonzept des Oxford-Quartiers“, so Stephan Aumann, Geschäftsführer der KonvOY GmbH.

Das Kirchenzentrum wird neben dem zentralen Kirchenraum die drei paritätischen Nutzungen des Hauses (Gemeinde, Jugend- und Erwachsenenbildung) vereinen. Diese werden gleichwertig und mit vielfältigen Blick- und Nutzungsbezügen auf einer Ebene organisiert und von einem zentralen Foyer aus erschlossen. Bis der Hochbau starten kann, muss die Herrichtung und die Erschließung des Grundstücks jedoch noch finalisiert werden. Dies soll laut Planung Ende dieses Jahres soweit sein. Die Baustraße soll im Januar 2021 freigegeben werden. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2021 vorgesehen und soll 18 bis 20 Monate dauern, mit der Fertigstellung ist Ende 2022 zu rechnen.

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