„Meere und Ozeane“: Auf Forschungsexpedition mit der MS Wissenschaft

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Die MS Wissenschaft in Münster. (Archivbild: Martin Lohoff)
Die MS Wissenschaft in Münster. (Archivbild: Martin Lohoff)

Die MS Wissenschaft macht auf ihrer Tour durch 33 deutsche Städte in Münster Station. An Bord des 100 Meter langen Ausstellungsschiffs ist die aktuelle die Ausstellung „Meere und Ozeane“ zu sehen. 

Die Besucher gehen auf der MS Wissenschaft dieses Jahr auf eine Forschungsexpedition: Sie tauchen ein in die geheimnisvolle Welt der Meere und Ozeane, erkunden Lebensräume wie Küste, Hochsee, Tiefsee oder Eismeer und bekommen einen Einblick in die vielseitige Arbeit von Forscherinnen und Forschern. Die Ausstellung zeigt, welche Bedeutung die Weltmeere für das Klima haben, welche Rolle sie als Rohstoffquelle spielen und wie wir die Ozeane schützen und sinnvoll nutzen können, ohne sie auszubeuten.

Die Ausstellungsstücke laden zum Entdecken und Ausprobieren ein: Spielerisch können die Besu- cherinnen und Besucher herausfinden, wie nachhaltiger Fischfang funktioniert. Mit einer Virtual-Reality-Brille tauchen sie durch ein tropisches Korallenriff und im Tiefseekino entdecken sie, wel- che Kreaturen in vollkommener Finsternis tausende Meter tief am Meeresgrund leben.

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft tourt 2016 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch 33 Städte im Norden, Westen und Osten Deutschlands. Im Jahr 2017 wird sich eine zweite Fahrt auf die Mitte und den Süden Deutschlands konzentrieren und auch nach Österreich führen. Die Ausstellung wird empfohlen ab zwölf Jahren.

Täglich um 11 Uhr und um 17 Uhr gibt es kostenlose Führungen durch die Ausstellung. Für Schulklassen ab 10 Personen ist eine Anmeldung erforderlich.

Filmabend

Beim Wissenschaftlichen Filmabend (30. Juli 2016, 20:00 Uhr) wird der Film „Plastik: Der Fluch der Meere“ gezeigt. Er veranschaulicht, wie sehr die Weltmeere mittlerweile mit Plastikmüll verschmutzt sind und welche Folgen das für das Ökosystem haben könnte. Jeder Einzelne trägt Verantwortung, damit es nicht zur Katastrophe kommt. Im Anschluss an die ARTE-Dokumentation können Besucherinnen und Besucher mit dem Leiter der Meeresbiologischen Wattstation Carolinensiel an der Universität Münster, Dr. Hans-Ulrich Steeger, und dem Regisseur, Max Mönch, diskutieren und Fragen stellen.

30.7. – 1.8. | täglich 10:00 –19:00 Uhr | Stadthafen, an der Kunsthalle | Eintritt frei

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