Strand- und Urlaubsfeeling mit Madsen

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Sebastian Madsen schwitzt mit dem Publikum. (Foto: sg)
Sebastian Madsen schwitzt mit dem Publikum. (Foto: sg)

Temperaturen um die 30°C, Sonnenschein, Wasser und jede Menge Sand – Was sich nach einem Urlaubstag am Meer anhört, war am Samstag aber tatsächlich ein Open-Air-Konzert am Hafen in Münster. Madsen, die “Familienband” aus dem Norden hatte sich am “Coconut Beach” angekündigt und das sorgt bekanntlich immer für ein volles Haus.

Für diesen Tag am Strand besorgten sich die Nordlichter ordentlich Verstärkung und so wurde aus dem Konzert schon fast ein Mini-Festival. Die Düsseldorfer Punkrocker von den “Rogers” enterten am Vorabend die Bühne und blickten bereits auf einen prall gefüllten Platz. “Sondaschule” durften als nächste ran und entlockten mit feiertauglichem Ska-Punk aus Oberhausen und Mülheim/Ruhr den Zuschauern schon die ersten Reserven. Die Temperaturen waren schon eine kleine Herausforderung, der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Dichtes Gedränge mittlerweile am “Beach”, kein Wunder, denn bereits vor Wochen meldete man: “Restlos ausverkauft”!

Eine wirkliche Abkühlung brachte die langsam beginnende Abenddämmerung nicht, knackig warm war es immer noch, als Madsen dann die Bühne betraten. Aber auch Madsen schonte das Publikum nicht, der rockige Opener “Sirenen” sorgte direkt dafür, dass die aufgeheizte Menge sofort in Bewegung geriet. “Wir spielen gerade das zweite Lied, und das Publikum ist schon genauso durchgeschwitzt wie die Band”, witzelte Sänger Sebastian Madsen zu Beginn um direkt danach weiter ordentlich Gas zu geben. Gut 90 Minuten rockte sich Madsen danach gut gelaunt durch ihre musikalische Bandgeschichte und hinterließen ausnahmslos verschwitzte und begeisterte Fans. Pünktlich bevor ein ordentlicher Gewitterschauer die einkehrende Abendruhe am Hafen noch einmal kräftig durchkreuzte. Den Fans auf dem Heimweg dürfte das wohl eine willkommene Abkühlung gewesen sein.

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Stephan Günther

(sg) - Gründer bei ALLES MÜNSTER
In Münster geboren und aufgewachsen, ist Stephan Günther dieser Stadt bis heute treu geblieben. Zusammen mit Thomas Hölscher brachte er im Frühjahr 2014 das Onlinemagazin „auf die Welt“. Fasziniert von der Vielfältigkeit der Musik, findet man ihn am häufigsten auf Konzerten, meistens hinter einer Kamera, gerne aber auch mit Notizblock und Stift. Ansonsten hält er seine Augen aber auch für alles andere offen, was in seiner Heimatstadt so passiert.

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