Lange Gesichter in der Hafenarena

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Ungläubige Gesichter nach der Halbfinal-Niederlage. (Foto: th)
Ungläubige Gesichter nach der Halbfinal-Niederlage. (Foto: th)

Das hat nicht gereicht, Deutschland scheitert im Halbfinale an Gastgeber Frankreich. Den 1500 Fans in der Hafenarena konnte man die Enttäuschung nach dem Spiel in den Gesichtern ablesen, außer natürlich einer Hand voll Fans der französischen Nationalelf.

Das Spiel der Deutschen begann nach nervösen 5 Anfangsminuten dabei ziemlich vielversprechend. Wie schon gegen die Slowaken konnte man gegen die tief stehenden und auf Konter lauernden Franzosen fast ungehindert kombinieren. Über die gesamte erste Hälfte dominierten die Deutschen das Spielgeschehen, lediglich die Torgefahr blieb all zu oft aus.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war es dann Schweinsteiger, der mit seinem Handspiel einen Elfmeter verursachte. Griezmann nutzte die Chance und verwandelte sicher gegen den machtlosen Neuer. Zu diesem Zeitpunkt alles andere als verdient, denn nennenswerte Torchancen gab es bis dahin für die Franzosen nicht.

Freude hingegen bei den wenigen Frankreich-Fans. (Foto: th)
Freude hingegen bei den wenigen Frankreich-Fans. (Foto: th)

In der zweiten Halbzeit sah es auf dem Platz kaum anders aus, die deutsche Elf knüpfte an ihre Leistung an, zwingende Torchancen blieben aber weiterhin aus. So war es dann nur eine Frage der Zeit, bis dies erneut bestraft wurde. Nach einem Fehler von Kimmich nutzte erneut Griezmann die Möglichkeit und netzte nach der Flanke von Pogba, die Neuer nicht mehr erreichte zum 2:0 Endstand ein.

Christian Wasmuth, Mitveranstalter der Hafenarena, war nach dem Spiel für eine Stellungnahme nur kurz zu erreichen, “Ich esse jetzt 4 Monate lang keine Froschschenkel”, gab er mit einem Augenzwinkern zu Protokoll und verschwand schnell in den Katakomben.

In der Hafenarena geht es am Sonntag natürlich trotzdem weiter, das Finale Portugal gegen Frankreich wird es ebenfalls auf Großbildleinwand zu sehen geben. Einlass ist wie immer um 90 Minuten vor Anstoß.

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Stephan Günther

(sg) - Gründer bei ALLES MÜNSTER
In Münster geboren und aufgewachsen, ist Stephan Günther dieser Stadt bis heute treu geblieben. Zusammen mit Thomas Hölscher brachte er im Frühjahr 2014 das Onlinemagazin „auf die Welt“. Fasziniert von der Vielfältigkeit der Musik, findet man ihn am häufigsten auf Konzerten, meistens hinter einer Kamera, gerne aber auch mit Notizblock und Stift. Ansonsten hält er seine Augen aber auch für alles andere offen, was in seiner Heimatstadt so passiert.

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