Jugend forscht: Der roflCopter dreht durch

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Frederik Dunschen von der Friedensschule belegt beim 52. Landeswettbewerb von Jugend forscht in Leverkusen mit seinem roflCopter den ersten Platz in der Kategorie Technik. (Foto: Beyer AG)
Frederik Dunschen von der Friedensschule belegt beim 52. Landeswettbewerb von Jugend forscht in Leverkusen mit seinem roflCopter den ersten Platz in der Kategorie Technik. (Foto: Bayer AG)

Frederik Dunschen von der Friedensschule belegte beim Landeswettbewerb von Jugend forscht in Leverkusen den ersten Platz in der Kategorie Technik. In der Kategorie Mathematik/Informatik konnte sich Simon Obszerninks vom Hittorf-Gymnasium den zweiten Platz sichern. Beide jungen Forscher nahmen Anfang März am Regional-Coaching der Wirtschaftsjunioren Nord Westfalen teil.

„Der Traum vom Fliegen beflügelt seit jeher die
 kühnsten Träume der Menschheit“ – so beginnt Frederik Dunschen seine Präsentation beim Landeswettbewerb von Jugend forscht bei Bayer in Leverkusen und beflügelt damit vor allem die Jury. Was bedeutet es, ein eigenes Konzept für ein Fluggerät zu entwerfen, zu konstruieren und letztendlich die Algorithmen für die Flugsteuerung zu implementieren? Damit beschäftigt sich der 18-Jährige erfolgreich und belegt mit seiner Arbeit in der Kategorie Technik beim 52. Landeswettbewerb von Jugend forscht den ersten Platz.

Frederik Dunschen von der Friedensschule aus Münster konzipierte und konstruierte ein Kleinstfluggerät auf Basis eines Monocopters. Hierbei wird der Auftrieb ausschließlich über einen einzigen Rotor ohne zusätzlichen Drehmomentausgleich erzeugt. Laut Jury zeichnet sich die Arbeit von Dunschen durch eine außergewöhnliche Vielfalt in verschiedenen technischen Bereichen aus.

„Frederik Dunschen überzeugt mit seinem sehr fundierten Wissen über Aerodynamik, Elektronik und Software, aber auch mit seinem souveränen Umgang mit modernen Konstruktions- und Fertigungsverfahren. Sein Fluggerät dreht nicht nur durch – es hebt  ab, lässt sich sicher steuern und übertrifft damit den Stand der Technik in beindruckender Art und Weise“, betont Jurymitglied und Wirtschaftsjunior Christoph Budelmann bei seiner Laudatio.

Alle Landessieger haben sich durch ihren Erfolg für das Finale von Jugend forscht für den anstehenden Bundeswettbewerb qualifiziert. Den 52. Bundeswettbewerb richtet die Stiftung Jugend forscht e. V. gemeinsam mit der Siemens AG vom 25. bis 28. Mai 2017 in Erlangen aus. Neben einer Urkunde erhielten die Landessieger aus NRW bei ihrer Siegerehrung auch die Einladung zur nächsten Coaching-Runde mit den Wirtschaftsjunioren Nord Westfalen am 6. Mai. Durch Workshops zu Präsentationstechniken, Standgestaltung und Rhetorik sollen die Sieger des Landeswettbewerbs NRW auf den Bundeswettbewerb in Erlangen vorbereiten werden.

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