Intelligente Beleuchtung am Kanal: Ausbau in Hiltrup 350 Leuchten auf zehn Kilometern / Umleitung während Bauarbeiten

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An einem anderen Kanalabschnitt existiert die adaptive Beleuchtung bereits. (Foto: Michael Bührke)
An einem anderen Kanalabschnitt existiert die intelligente Beleuchtung bereits. (Foto: Michael Bührke)

Am 20. Juli beginnen an der Kanalpromenade zwischen dem Osttor in Hiltrup und der Stadtgrenze Senden die Bauarbeiten für eine so genannte intelligente Beleuchtung. Nachdem diese bereits in einem ersten Abschnitt getestet wurde, installiert das Amt für Mobilität und Tiefbau nun auf einer Strecke von knapp zehn Kilometern rund 350 Leuchten. So kann der südliche Abschnitt der Kanalpromenade künftig auch bei Dämmerung und Dunkelheit sicher genutzt werden.

Dafür müssen zunächst die entsprechenden Kabel verlegt und Masten aufgestellt werden. Dann folgt der Einbau von entsprechender Technik, damit die Leuchten auf ankommende Radfahrende oder Fußgängerinnen und Fußgänger reagieren können und heller aufleuchten.

„Wir schaffen so eine sichere und komfortable Infrastruktur für Alltagsradlerinnen und -radler. Für diese nicht unerhebliche Investition in eine zukunftsweisende Mobilität konnten wir Fördermittel des Bundesverkehrsministeriums akquirieren, die 50 Prozent der Kosten für die Beleuchtung ausmachen“, freut sich Abteilungsleiter Dr. Alexander Buttgereit.  Die Kosten der adaptiven Beleuchtung in Höhe von 1,4 Millionen Euro auf diesem Abschnitt werden über das Programm “Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ gefördert.

Umleitung während der Bauarbeiten

Während der Bauarbeiten muss der Weg abschnittweise voll gesperrt werden. „Wir können die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zwischen Baustellenfahrzeugen, Baugruben und Transport der Laternenmasten nicht gewährleisten“, appelliert Bauleiter Marcus Goldfisch an die Nutzerinnen und Nutzer der Kanalpromenade, die ausgewiesenen Umleitungen zu nutzen. „Der Weg über die gesperrten Abschnitte behindert nicht nur die Arbeiten dort, es kann auch wirklich gefährlich werden“, macht Goldfisch deutlich. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis September 2021 dauern.

Die temporären Einschränkungen werden sich lohnen. Die Beleuchtung bringt das Projekt „Fahrradfreundliche Kanalpromenade“ einen großen Schritt voran. Am Ende soll die Kanalpromenade auf einer Strecke von 27 Kilometern eine durchgängige, komfortable und sichere Verbindung für Radfahrende sein, die auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit genutzt werden kann. Die Asphaltierung und Verbreiterung im aktuellen Bauabschnitt folgen, sobald die entsprechenden Verträge mit dem zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine geschlossen sind.

Stephan Günther
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