Hafenarena 2016 – Volles Haus zum ersten Deutschland-Spiel

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Erlösung bei den Fans, als Mustafi in der 19. Minute zum 1:0 für Deutschland einköpfte. (Foto: th)
Erlösung bei den Fans, als Mustafi in der 19. Minute zum 1:0 für Deutschland einköpfte. (Foto: th)

Heute griff nicht nur die deutsche Nationalmannschaft ins 2 Tage junge EM-Turnier ein, auch für die Hafenarena in Münster bedeutete das erste Gruppenspiel der deutschen Elf den Auftakt.

Nach der grandiosen WM 2014 in der Hafenarena gab es für die Besucher zunächst eine große, aber nicht unbedeutende Neuerung. Der großzügige Außenbereich mit riesiger Leinwand war in diesem Jahr nicht zu realisieren. Sicherheitsauflagen und damit verbundene Kosten sorgten dafür, dass es 2016 nur in der Halle zur Sache geht.

1500 Besucher im ausverkauften Jovel sorgten natürlich dennoch für eine brillante Stimmung. Alles war angerichtet, die einzige Unwägbarkeit war also das Spiel der Deutschen. Die Nationalelf ließ die Münster nicht im Stich, bereits in der 19. Minute ließ Mustafi mit seinem Kopfball zum 1:0 die Halle zum ersten Mal beben. Was danach folgte, wirkte noch etwas verbesserungswürdig, dennoch waren die Deutschen klar überlegen. Zwar musste Boateng mit einer artistischen Einlage die deutsche Führung auf der Linie verhindern und auch bei einem Abseitstor stockte den Fans einmal der Atem. Dennoch war der Sieg nicht in Gefahr. Endgültig erlöste der kurz zuvor eingewechselte Schweinsteiger die Zuschauer mit seinem 2:0 in der 90. Minute.

Die Veranstalter zeigten sich mit dem Auftakt rundum zufrieden: “Ich hoffe, dass das Fußballfieber jetzt steigt, bis jetzt wirkte alles noch wie mit angezogener Handbremse, doch Schweini hat sie mit seinem Tor gelöst!”, erklärte ein sichtlich gelöster Christian Wasmuth von der Hafenarena kurz nach dem Abpfiff.

Weiter geht es in der Hafenarena am kommenden Donnerstag, wenn die Nationalelf in Paris auf Polen trifft.

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Stephan Günther

(sg) - Gründer bei ALLES MÜNSTER
In Münster geboren und aufgewachsen, ist Stephan Günther dieser Stadt bis heute treu geblieben. Zusammen mit Thomas Hölscher brachte er im Frühjahr 2014 das Onlinemagazin „auf die Welt“. Fasziniert von der Vielfältigkeit der Musik, findet man ihn am häufigsten auf Konzerten, meistens hinter einer Kamera, gerne aber auch mit Notizblock und Stift. Ansonsten hält er seine Augen aber auch für alles andere offen, was in seiner Heimatstadt so passiert.

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