Gepardendrillinge im Allwetterzoo Gepard Isantya bringt 3 Jungtiere zur Welt.

Kurator Dr. Dirk Wewers (l.), Tierpfleger Alexander Dietrich und Tierpflegerin Anke Riem mit den 3 Gepardenbabies. (Foto: Thomas Hölscher)
Kurator Dr. Dirk Wewers (l.), Tierpfleger Alexander Dietrich und Tierpflegerin Anke Riem mit den 3 Gepardenbabies. (Foto: Thomas Hölscher)

Erst vor etwas über einem Jahr kam Katze Isantya aus dem Zoo der englischen Küstenstadt Paington nach Münster und ist seitdem im Allwetterzoo heimisch.  Was in England nicht so recht klappen wollte, gelang jetzt hier. Am 4. Oktober brachte Isantya drei Jungtiere zur Welt. Das Europäische Zuchtbuch (EEP) entschied zuvor, offenbar genau richtig, dass Isantyas Gene als wertvoll einzustufen sind und Münster in Sachen Gepardenzucht sehr erfolgreich arbeitet.

Es war die erste Geburt der knapp 6jährigen Gepardin, und sie fühlt sich in der Mutterrolle offenbar pudelwohl. Vorbildlich kümmert sie sich um ihre Dreier-Rasselbande. Knapp fünf Wochen alt sind die Jungtiere nun, haben ihre Augen und Ohren bereits geöffnet und erkunden auf kurzer Distanz schon eigenständig ihre Umgebung. Von ihrer Geburtshöhle in Richtung Zoorestaurant sind sie bereits umgezogen und “wohnen” jetzt in der Erdhöhle Richtung Giraffenanlage.

Wer Gepardenfamilie sehen will, sollte Geduld und vielleicht ein Fernglas mitbringen. Gerade bei der Suche nach dem Wurf ist Ruhe gefragt. Mit dem Fernglas erhöhen sich die Chancen, das Trio beobachten zu können. Wer es nicht entdeckt, sollte nicht enttäuscht sein, Mutter und die Jungen sind häufig nicht zu sehen.

Geparden sind stark von der Ausrottung bedroht und die Zucht in Zoos ist extrem schwierig. Der Münsteraner Allwetterzoo ist bekannt für seine Erfolge auf diesem Gebiet. Seit den 70er Jahren erblickten hier knapp 50 Jungtiere das Licht der Welt und wurden erfolgreich großgezogen. Highlight war der Wurf mit 7 Jungtieren im Jahre 2015.
Stephan Günther
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Stephan Günther

(sg) - Gründer bei ALLES MÜNSTER
In Münster geboren und aufgewachsen, ist Stephan Günther dieser Stadt bis heute treu geblieben. Zusammen mit Thomas Hölscher brachte er im Frühjahr 2014 das Onlinemagazin „auf die Welt“. Fasziniert von der Vielfältigkeit der Musik, findet man ihn am häufigsten auf Konzerten, meistens hinter einer Kamera, gerne aber auch mit Notizblock und Stift. Ansonsten hält er seine Augen aber auch für alles andere offen, was in seiner Heimatstadt so passiert.

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