„Emotionaler Moment“ – Die Wege des USC und Tess von Piekartz trennen sich

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Tess von Piekartz hat bereits einige Angebote erhalten. (Foto: Stefan Gertheinrich)
Tess von Piekartz hat bereits einige Angebote erhalten. (Foto: Stefan Gertheinrich)

Vier Jahre haben der USC Münster und fruchtbar zusammengearbeitet. Jetzt werden sich die Wege des Volleyball-Bundesligisten und der Zuspielerin trennen.

„Beide Parteien haben nach dieser Saison den Wunsch nach Veränderungen geäußert“, erklärt USC-Sportleiter Jürgen Schulz das Zustandekommen der Nicht-Verlängerung des am 31. Mai auslaufenden Vertrages der Niederländerin beim USC, „aber wir gehen mit hoher gegenseitiger Wertschätzung auseinander.“ Und von Piekartz ergänzt: „Ich habe schon länger gefühlt, dass es beim USC Veränderungen geben wird. Aber das ist jetzt vielleicht ein guter Schritt, aus Münster wegzugehen. Ich bin noch jung. Und jetzt ist es dann auch an der Zeit, etwas Neues für mich zu sehen“, so die 22-Jährige.

Der Publikumsliebling kann trotz seiner jungen Jahre bereits auf 40 Einsätze im niederländischen Nationaltrikot zurückschauen, allerdings wurde die Blondine zuletzt von ihrem Verbandstrainer nicht mehr berücksichtigt. Auch aus diesem Grund ist ein Vereinswechsel für Tess jetzt durchaus interessant. Obwohl die Spielgestalterin, die in der abgelaufenen Saison immerhin 80 Prozent Spielanteile hatte, auch zugibt: „Es gefällt mir schon sehr gut in Münster. Daher war es bei der Entscheidung auch ein sehr emotionaler Moment. Die Stadt ist für mich zur zweiten Heimat geworden. Das wird auch immer so bleiben. Ich werde die Stimmung am Berg Fidel und die Fans nie vergessen!“

Die Wahrscheinlichkeit, dass Tess an den Berg Fidel zurückkehrt – zumindest im Trikot eines anderen Klubs, scheint nach Andeutungen der Holländerin ziemlich hoch zu sein. „Ich habe einige Angebote. Eines davon gefällt mir sehr“, lässt sich die 22-Jährige vernehmen. USC-Sportleiter Schulz bedankte sich bei der Akteurin für ihr „großes Engagement für den USC“ und betonte: „Tess ist ein wunderbarer Mensch und hat einen klasse Charakter! Wir freuen uns, wenn sie wieder an den Berg Fidel kommt.“

Stephan Günther
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