El Bosso & Die Ping Pongs übernehmen das Gleis 22

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Gute gelaunt präsentierten sich El Bosso & die Ping Pongs im Gleis 22 am Samstag Abend (Foto: sg)

Wenn man momentan über die Bossos schreibt, ist man immer geneigt, das Haar in der Suppe zu suchen, so viel Spaß machen die Jungs gerade. Voller Vorfreude ging es also am Samstag Abend zum Gleis 22, wo El Bosso und seine Ping Pongs die Songs der neuen Platte auf ihre Livetauglichkeit hin überprüfen wollten.

Für den Besucher sicher kein Risiko, sind doch zur Not immer genug Evergreens im Gepäck, die jeden Abend zur Not noch drehen können. Mit breiter Brust wurde sogar in den sozialen Netzwerken der Gemeinde kund getan, den Hit schlechthin, “Immer nur Ska”, vielleicht ungespielt zu lassen. Teufelskerle, verwegene!

Das Selbstbewusstsein ist aber nach der Veröffentlichung des neuen Albums sicher nicht unbegründet, brüllt man doch wieder zu gewohnten Klängen fröhlich und tanzbar ins Mikrofon. Das versprach auf jeden Fall einiges für den Abend.

Pickepacke voll war es dann auch im Gleis, so wurde kurz vor Beginn das “Ausverkauft”-Schild auf dem Kassentresen platziert, nichts ging mehr. El Bosso & Die Ping Pongs, sonst nichts, kein Support, keine großes Gerede, man ließ Taten sprechen.

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El Bosso bei der Arbeit (Foto: sg)

Um gefühlte 15 Grad stieg die Raumtemperatur innerhalb der ersten 3 Songs, damit sollte fast schon alles gesagt sein. Ausgelassen wurde gefeiert und “Immer nur Ska” gab es natürlich trotzdem. Die neuen Songs reihten sich nahezu perfekt in die Setlist ein, das Publikum tanzte und sang routiniert mit, als wäre die Scheibe schon seit den 90ern ganz vorne im Plattenregal.

Perfekt gelaunte Bossos, die von Beginn an das Publikum an sich rissen, machten den Abend zu einer großen Party, ganz so wie früher, nur das heute noch fast 2 Generationen mehr den Altersschnitt positiv durcheinander brachten. 30 Jahre El Bosso heißt es im nächsten Jahr, unglaublich, sind wir alt geworden… Aber es war genau so schön wie damals, nur länger!

Stephan Günther
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