Eichenprozessionsspinner: Online-Dienst nutzen Sprüheinsätze zur vorbeugenden Bekämpfung abgeschlossen / Zwölf Hubsteiger- und Bodenkolonnen stehen für mechanische Absaugung bereit

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(Foto: Nicole Lienemann / Adobe Stock)
(Foto: Nicole Lienemann / Adobe Stock)

Die Stadt hat für die Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung (EPS) den Online-Dienst “Mängelmeldung” erweitert. Münsteranerinnen und Münsteraner, die Gespinste oder Raupenprozessionen an Eichen auf öffentlichen Flächen entdecken, können diese nun direkt und unkompliziert melden.

Über www.stadt-muenster.de/maengelmeldung kann die Meldung auch mit dem Smartphone verschickt werden und landet dann sofort bei den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit. Wichtig ist die genaue Ortsangabe. Meldungen werden auch telefonisch über die EPS-Hotline unter der Rufnummer 02 51/4 92- 78 78 entgegen genommen. Wegen der zeitweise starken Auslastung müssen Anrufende allerdings mit Wartezeiten rechnen.

Die Meldungen werden der Dringlichkeit entsprechend abgearbeitet. An Kindertageseinrichtungen, Schulen und Spielplätzen ist mit dem mechanischen Absaugen der Nester bereits begonnen worden. Ab Anfang Juni stehen bis zu zwölf städtische sowie externe Hubsteiger- und Bodenkolonnen für die mechanische Absaugung bereit.

Die Sprüheinsätze mit dem Biozid “Foray ES” zur vorsorglichen Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung sind inzwischen abgeschlossen. An mehr als 160 Standorten im gesamten Stadtgebiet besprühte die beauftragte Fachfirma rund 5000 Bäume und 4000 Meter Baumhecken und Parkwaldränder. Ziel war es, die Raupen zu bekämpfen, bevor sie in das dritte Larvenstadium kommen und die für den Menschen gefährlichen Brennhaare entwickeln.

Mitarbeiter des Grünflächenamtes begleiteten die Einsätze und sorgten dafür, dass Passanten während der Arbeiten Abstand hielten. Sobald der Sprühnebel eingetrocknet ist, kann das Umfeld der Bäume wieder betreten werden. Das Grünflächenamt wird die Wirkung der vorbeugenden Maßnahmen nun genau beobachten.

Stephan Günther
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