Die Wahrheit glitzert bei Homophon und den Zauberflöten

Homophon - Münsters erster und immer noch einziger schwuler Männerchor. (Foto: Pressefoto)
Homophon – Münsters erster und immer noch einziger schwuler Männerchor. (Foto: Pressefoto)

Die Wahrheit glitzert. Wie schön ist das denn? Und musikalisch ist sie auch noch. Zumindest, was den ersten und immer noch einzigen schwulen Männerchor Münsters Homophon angeht. Der bringt nämlich musikalisch rüber „Was Sie schon immer über „Schwule“ wissen wollten“.

„Nichts als die glitzernde Wahrheit“ heißt das Programm, bei dem sich die Männer frech fröhlich musikalisch mit mehr oder weniger absurden Fragen beschäftigen. Der Chor klärt auf: „Wie schaffen es die Schwulen trotz abgebrochenem Handgelenk die Wimperntusche immer perfekt zu verteilen? Haben alle Schwulen hunderte Sexualpartner? Und wenn ja, pro Jahr, pro Monat oder in der Woche? Und was steckt wirklich hinter dem Geheimnis der ewigen Jugend vieler Schwuler?“, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Ja und wie? „In gewohnter Homophon-Manier wird der A-Capella-Chor Schlager, Popsongs und Madrigale gegen den Strich bürsten und sie mit einer gehörigen Portion Selbstironie und in hinreißenden bis aufreizenden Kostümen mit halsbrecherischen Choreografien zum Vortrag bringen“, schreibt der Veranstalter.

Aber es wird nicht nur gesungen, es gibt auch Musik – von den Zauberflöten. „Singen hilft in allen Lebenslagen, ob in der Südsee oder am Aasee“, meinen die Flöten dazu. Die Zauberflöten unter der musikalischen Leitung von Carsten Wüster präsentieren auf ihrem maritimen Trip Schnulzen, Schlager und Balladen nicht nur aus ihrem neunten und bislang letztem abendfüllenden Bühnenprogramm ”Trautes Heim”, sondern haben auch neue Songs in bis zu achtstimmigen Arrangements an Bord.

12.11.16 | 20:00 Uhr | Hörsaal der Uniklinik, Albert-Schweizer-Campus 1, 48159 Münster | Tickets zu 15 (erm. 10€) unter vorbestellung@homophon.de

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