Die “Villa Rinaudo” öffnet erneut ihre Pforten

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Rocco Rinaudo, umrahmt von offensichtlich zufriedenen Gästen. (Foto: sg)
Rocco Rinaudo, umrahmt von offensichtlich zufriedenen Gästen. (Foto: sg)

Wieder einmal trifft westfälischer Charme auf traditionelle, italienische Küche. Alte und traditionsträchtige Immobilien haben es Rocco Rinaudo offensichtlich schon lange angetan. Zuerst war es der Tannenhof an der Mondstraße, danach zog es ihn in den alten Nobiskrug, bis er nun eine neue Heimat für sein Restaurant gefunden hat.

Nur unweit der alten Wirkungsstätte ergab sich kurzfristig die Möglichkeit, den ehemaligen Hubertushof an der Warendorfer Straße zu pachten und dieses Angebot konnte der fünfzigjährige Sizilianer nicht ausschlagen und hat nach eigener Aussage nicht lange überlegt. Der Hubertushof dürfte vielen Münsteranern noch als ehemaliges Ausflugslokal mit angrenzender Minigolfbahn und einem großzügigen Biergarten in Erinnerung sein. In der jüngeren Vergangenheit versuchten sich hier ein Asiate und ein amerikanisches Diner.

Einiges an Arbeit war nötig, bevor in der Villa Rinaudo wieder der italienischen Lebensart und vor allem Küche gefrönt werden konnte. Das Dach musste ausgebessert werden und auch der Gastraum wurde komplett renoviert. In diesem Zuge wurde dieser auch um einige “stilistische Altlasten” bereinigt, so war z. B. die Theke noch im Asia-Look gestaltet und wurde kurzerhand komplett neu gemacht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, westfälisch-mediterranes Wohlfühlambiente.

Warmes Ambiente und viel Platz für hoffentlich viele Gäste. (Foto: sg)
Warmes Ambiente und viel Platz für hoffentlich viele Gäste. (Foto: sg)

Am Freitag war es dann soweit, Familie und Freunde durften schon einmal einen Blick riskieren und es sich unter anderem am Kamin gemütlich machen. Bei Antipasti, Nachspeisen und erlesenen Weinen gab es direkt einen kleinen aber feinen Einblick, welch Genüsse man auch an dieser Stelle in Zukunft erwarten darf. Dass Rinaudo aber stets auf ein exzellentes Preis-Leistung-Verhältnis achtet und für die Qualität seiner Speisen die Hand ins Feuer legt, dürften seine treuen Gäste ja bereits wissen. Der Rest darf sich seit Samstag selbst davon überzeugen, denn dann öffnete die Villa Rinaudo auch für die Öffentlichkeit ihre Türen.

Stephan Günther
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