Debatte zur Bundestagswahl im Kino

Al Gore recherchierte für den Film auch in Grönland. (Foto: Paramount Pictures)
Al Gore recherchierte für den Film auch in Grönland. (Foto: Paramount Pictures)

Debatten zwischen Politikern, die für die Bundestagswahl am 24. September kandidieren, finden nicht nur im Fernsehen statt, sondern auch live und bei uns vor Ort. Am Sonntagabend werden Bundespolitiker aus Münster diskutieren – und solche, die es werden wollen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Umweltpolitik und Klimawandel. Der Anlass ist nämlich der Dokumentarfilm „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“ von dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore, der seit dieser Woche in den deutschen Kinos läuft. Der Veranstaltungsort für die Podiumsdiskussion ist daher auch das Kino „Schloßtheater“, sie findet direkt im Anschluss an dem Film statt, der am Sonntag ab 18:00 Uhr gezeigt wird.

Seit seiner erfolglosen Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2000 hat Al Gore sich dem Kampf gegen den Klimawandel verschrieben. Mit öffentlichkeitswirksamen Mitteln kämpft er gegen die Zerstörung unseres Planeten und warnt vor den drohenden Folgen der globalen Erwärmung. Dazu hatte er vor elf Jahren den Film „Eine unbequeme Wahrheit“ auf die Leinwände gebracht, die Fortsetzung „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“ soll nun zeigen, was sich seitdem verändert hat. Da stehen neben dem Klima-Abkommen von Paris und umweltfreundlichen Technologien, auf die viele Länder in den vergangenen Jahren umgestiegen sind, wachsende globale Veränderungen durch den Klimawandel auf der anderen Seite. Die Regisseure Bonni Cohen und Jon Shenk begleiten Al Gore bei seinen Gesprächen mit internationalen Klimaexperten und Politikern auf der ganzen Welt.

Nach dem Film besteht die Gelegenheit, mit den Kandidaten zur Bundestagswahl zum Film zu diskutieren, auch über Konsequenzen des Klimawandels für Politik und Gesellschaft. Provozierend fragen die Veranstalter vom Verein Debatte e. V. schon in der Einladung: Müssen wir handeln oder doch „Warten auf Godot“? Müssen wir was tun oder denken wir so wie Donald Trump: Klimawandel gibt es nicht („Ich glaube nicht an die Erderwärmung“). Der Debatte stellen sich die aktuellen Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen) und Hubertus Zdebel (Die Linke) sowie die Kandidaten Jörg Berens (FDP) und Robert von Olberg (SPD), für die CDU kommt leider nicht die Bundestagsabgeordnete Sybille Benning, sondern der stellvertretende Kreisvorsitzende Tobias Bollmann. Karten für Film und Diskussion können über das Kino reserviert werden.

Mehr zum Thema: http://www.cineplex.de/event/14373/muenster/ | Tickets
Ralf Clausen

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