Benefiz am Hawerkamp – Rock für die Unwetteropfer

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Veranstalter Mirko Gläser (Foto: th)

Ein ordentliches Pfund, was Veranstalter Mirko Gläser da auf die Beine gestellt hat. Erst lief sein eigener Keller voll, er lernte die Münsteraner von ihrer besten Seite kennen, als fremde Helfer seinen Keller leerpumpten und zu guter Letzt half er dann selbst, indem er das tat, was er am besten kann. Irgendwas mit Musik!

Locations angefragt, alle befreundeten Bands seines Labels angeschrieben, Werbung organisiert und alles unter einen Hut gebracht. 7 Tage hat es gedauert, dann konnte das Festival starten – “REGEN IN MÜNSTER – Die Benefiz Show”!

“Ich habe viel genommen und von der Hilfsbereitschaft profitiert, nun möchte ich meinerseits etwas zurückgeben! Ich war begeistert von der Hilfsbereitschaft nach dem Unwetter”, berichtet Gläser bescheiden aber dennoch ein wenig stolz, dass alles glatt gelaufen ist. In wenigen Tagen waren alle 700 Karten für das Konzert vergriffen. 100 der Tickets gingen für lau symbolisch an die Leute, die in den letzten Wochen mit angepackt hatten.

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Mr. Irish Bastard (Foto: th)

Proppenvoll präsentierte sich dementsprechend die Sputnikhalle am Donnerstag. Das Lineup konnte sich ja auch sehen lassen. Neben Smile & Burn, Radio Havanna und den Münsteranern Mr. Irish Bastard hatte man mit Anti-Flag einen wirklichen Kracher als Headliner nach Münster geholt.

In der Halle wurde dann auf der Bühne auch richtig Gas gegeben, während auf dem Außengelände viele der zahlreich erschienen Helfer die Zeit nutzten, sich bei Pizza und Bier auszutauschen und die vergangenen, arbeitsreichen Tage Revue passieren zu lassen.

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Mr. Irish Bastard (Foto: th)

Spätestens als die Münsteraner Irish-Folk-Punker von Mr. Irish Bastard loslegten, lichtete sich aber das Getümmel auf dem Außengelände und der Platz vor der Bühne wurde zusehends weniger. Wer noch draußen stand hätte auch mächtig was verpasst. Im Stile von Flogging Molly oder den Dropkick Murphy wurde eine heitere Party gefeiert.

Wer jetzt glaubte, es könnte nicht mehr besser kommen, der irrte gewaltig. Anti-Flag, 70 Minuten Vollgas, Punk vom Feinsten, nicht mehr und nicht weniger. Kein halten mehr in der “Sputte”, da konnten auch wir nur noch staunen.

Genau so einen Abend haben sich die Münsteraner nach den letzten Wochen verdient!

Mehr Bilder gibt es hier.

Stephan Günther
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