“Wir werden viele sein!” "Keinen Meter" Bündnis bereitet Kundgebungen und Tanz-Demo gegen AfD vor

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Wie auch beim letzten AfD-Neujahrsempfang 2017 in Münster ruft das "Keinen Meter" Bündnis zu Protesten auf. (Archivbild: Thomas Hölscher)
Wie auch beim letzten AfD-Neujahrsempfang 2017 in Münster ruft das “Keinen Meter” Bündnis zu Protesten auf. (Archivbild: Thomas Hölscher)

Während die “Alternative für Deutschland” (AfD) am 22. Februar im Rathaus ihren Neujahrsempfang abhält, werden auch die Gegner der Partei in der Innenstadt präsent sein. Das “Keinen Meter den Nazis” Bündnis hat am Wochenende seine Planungen für die Proteste bekannt gegeben.

“Wir werden die Straßen der Innenstadt besetzen”, heißt es im Demo-Aufruf. “Wir werden viele sein und wir werden aus verschiedenen Richtungen kommen.” In diesem Jahr soll es gleich drei Anlaufpunkte für Proteste geben. So startet am Servatiiplatz um 16:30 Uhr die Kundgebung „United against Rechtsdruck“. Dort will das Bündnis eigene Inhalte setzen. Sprechen sollen dort Aktivisten aus feministischen, antirassistischen und klimapolitischen Kämpfen.

Zeitgleich startet am Hauptbahnhof die Tanz-Demo „Raven gegen Rechtsdruck“, die von Menschen aus der lokalen Kultur- und Clubszene organisiert wird. Sie endet an der Stubengasse. Um 17:30 beginnt die abschließende Großkundgebung mit Live-Musik unter dem Motto „Solidarisch gegen den Rechtsruck“ auf dem Prinzipalmarkt. Dort soll es kurze Grußworte von Vertretern der Organisationen des „Keinen Meter“-Bündnis geben.

„Wir werden ein starkes Zeichen gegen den Rechtsrduck und für eine solidarische Gesellschaft setzen”, betont Bündnis-Sprecherin Liza Schulze-Boysen. “Wir stellen uns der Normalisierungs-Strategie der AfD entgegen. Wir nennen ihre Politik beim Namen und bezeichnen sie als das, was sie ist: nationalistisch, patriarchal, autoritär und rassistisch.“ Sprecher Carsten Peters ergänzt: “Die AfD wird bei uns weder auf Akzeptanz noch auf Ignoranz treffen, sondern stets auf vehementen Widerspruch. Wir wenden uns gegen jede Form von Diskriminierung, Hetze und Ausgrenzung.” Das werde auch am 22.Februar so sein.

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