5 Fragen an: Titus Dittmann

Lesezeit: 2 Minuten.

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Die Titus Dittmann Stiftung widmet sich seit Jahren humanitären Kinder- und Jugendprojekten. Nun steht die achte „skate-aid-night“, Ihre bekannte Charity-Gala kurz vor der Tür. Auf wessen prominente Teilnahme sind Sie dieses Jahr besonders stolz?

„Dass unsere Landesmutter Hannelore Kraft zu unserer Gala kommt, ist für mich eine ganz große Ehre. Sie reist extra direkt vom SPD-Bundesparteitag aus Leipzig an, das ist schon was Besonderes. Ich freue mich aber auch auf TV-Starkoch Nelson Müller, den hatten wir schon lange auf unserer Gästewunschliste. Dieses Jahr hat’s endlich geklappt. Nicht zu vergessen Hamdi Rahimi, der afghanische Profi-Boxer, der mit seinem Projekt „fight4peace“ zu skate-aid passt wie die Faust aufs Auge.“

Vor gar nicht langer Zeit haben Sie einen Lehrauftrag am Institut für Sportwissenschaften der WWU angenommen, der sich – wie könnte es anders sein – mit dem Skateboarding beschäftigte. Handelte es sich dort um ein einmaliges Projekt oder könnten Sie sich vorstellen, das nochmals zu wiederholen?

„Das Projekt war von Anfang an auf Kontinuität ausgelegt. Auch im kommenden Sommersemester werde ich wieder meine Seminare an der WWU halten. Ich glaube, dass dies der einzige Lehrauftrag für Skateboarding an einer Universität weltweit ist. Das ist schon der Hammer und macht mich stolz.“

Titus Dittmann privat. Wie würden Sie sich mit wenigen Worten beschreiben?

„Ich bin extrem harmoniebedürftig, selbstkritisch und habe mir meinen kindlichen Spiel- und Begeisterungstrieb bewahrt. Die Überdosis Ehrgeiz und Gewissenhaftigkeit in mir ist allerdings auch für mich sehr anstrengend.“

Sie sind auf der Welt schon weit herumgekommen. Wo waren Sie noch nicht – welches Reiseziel ist noch besonders reizvoll?

„Alle unbekannten Reiseziele sind für einen neugierigen und wissenshungrigen Menschen wie mich besonders reizvoll. Und davon gibt es noch extrem viele!!“

„Münster – die lebenswerteste Stadt der Welt”. Für Sie persönlich weil …?

„… hier für mich alles anfing, damals am Aasee-Hügel im Juni 1977 als ich zum ersten Mal mit einem Skateboard in Berührung kam, hier mein zu Hause ist und hier meine Freunde wohnen.“

Titus Dittmann, vielen Dank für dieses freundliche Interview!

Nicht vergessen: Samstag ist „Skate-Aid-Night“!
-> http://www.facebook.com/skateaid

Foto: Rieke Cofalla (rechts)

Stephan Günther
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