Zertifiziertes Brustzentrum wächst zusammen St. Franziskus-Stiftung stärkt Versorgung an drei Standorten

Bündeln ihre Kompetenzen in einem gemeinsamen Brustzentrum: PD Dr. Christian Eichler, Chefarzt der Klinik für Brusterkrankungen im St. Franziskus-Hospital und Leiter des gemeinsamen Brustzentrums, Ilona Dukse (re.), Oberärztin in Hamm sowie Ulrike Naumann, Leitende Oberärztin in Greven. (Foto: St. Franziskus-Stiftung)
Bündeln ihre Kompetenzen in einem gemeinsamen Brustzentrum: PD Dr. Christian Eichler, Chefarzt der Klinik für Brusterkrankungen im St. Franziskus-Hospital und Leiter des gemeinsamen Brustzentrums, Ilona Dukse (re.), Oberärztin in Hamm sowie Ulrike Naumann, Leitende Oberärztin in Greven. (Foto: St. Franziskus-Stiftung)

Drei Kliniken der St. Franziskus-Stiftung Münster arbeiten künftig als gemeinsam zertifiziertes Brustzentrum enger zusammen. Das St. Franziskus-Hospital Münster, die St. Barbara-Klinik Hamm und das Maria-Josef-Hospital Greven bündeln damit ihre Angebote für Patientinnen mit Brusterkrankungen an den drei Standorten.

Nach Angaben der Stiftung umfasst das Behandlungsspektrum an allen Häusern moderne Diagnostik, operative und medikamentöse Therapien sowie Nachsorge. Zudem würden sämtliche onkoplastischen und ästhetischen Operationsverfahren angeboten. Interdisziplinäre Teams aus Fachärztinnen und Fachärzten, Pflegekräften, Psychoonkologinnen und weiteren Spezialistinnen und Spezialisten sollen eine individuelle Betreuung gewährleisten, wie die St. Franziskus-Stiftung Münster in einer Medienmitteilung erklärt.

Vor Ort

Laut Stiftung waren die Brustzentren zuvor bereits einzeln zertifiziert. Nun habe die Ärztekammer Westfalen-Lippe die gemeinsame Struktur nach ÄKzert® zertifiziert. Eine Zentralisierung der Leistungen sei dabei nicht geplant. „Wir werden weiterhin in allen drei Häusern eine spezialisierte Versorgung vor Ort anbieten, das heißt, es findet keine Zentralisierung der Leistungen an einem Haus statt“, erklärt PD Dr. Christian Eichler, Chefarzt der Klinik für Brusterkrankungen im St. Franziskus-Hospital Münster und Leiter des gemeinsamen Brustzentrums.

Bedeutender Schritt für die Versorgung

Eichler spricht von einem Schritt für die Versorgung in der Region: „Die erfolgreiche Zertifizierung als gemeinsames Brustzentrum ist ein bedeutender Schritt für die Versorgung von Patientinnen mit Brusterkrankungen in der Region.“ Nach Angaben der St. Franziskus-Stiftung handelt es sich bei dem kooperierenden Brustzentrum der drei Einrichtungen um das größte Zentrum für die Behandlung von Brusterkrankungen in der Region. „Durch die enge Zusammenarbeit vereinen wir unsere Kompetenzen noch stärker und verbessern stetig die Behandlung zum Wohle der Patientinnen“, so Eichler. Durch die Kooperation könnten die Kliniken unter anderem das Angebot an klinischen Studien gemeinsam erweitern. Ziel sei, mehr Patientinnen eine frühzeitige Teilnahme an neuen Therapieformen zu ermöglichen.

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