
Das viertägige Programm, mit dem das cuba in der Achtermannstraße seinen 40. feiert, ist so abwechslungsreich, wie das soziokulturelle Angebot der Einrichtung an der Achtermannstraße. Von Impro- über Jazz-Musik bis zum Poetry-Slam für Kinder reicht das Angebot, auf das sich Kunstbegeisterte freuen können. Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei.
„Ab dem 18. Juni muss schönes Wetter sein!“, wünscht sich Katrin Eisenträger, Geschäftsführerin des cuba lachend. Die Vorfreude auf das bunte Jubiläumsprogramm, das vom 18. bis zum 21. Juni im soziokulturellen Zentrum an der Achtermannstraße stattfinden wird, ist ihr und ihren Kollegen Philipp Buck und Georg Bruns deutlich anzumerken und sie haben allen Grund dazu. „Wir feiern mit diesem Programm die Soziokultur“, wie Eisenträger betont. Wichtig ist ihnen die Unterscheidung zwischen dem cuba und dem Cuba Club nebenan. Die Namensverwandtschaft sorgt mitunter für Verwirrung, aber mehr als gute Nachbarschaft verbindet die beiden Institutionen nicht miteinander.

Am 18. Juni startet das Programm mit einem Dauerbrenner der Einrichtung, „Contraste“, bei dem sich Musikerinnen und Musiker seit 2012 zu spontanen, improvisierten Sessions treffen. Freitag wird das Auftaktprogramm mit einem Konzert des Trios Minton-Butcher-Hirt fortgesetzt. Erhard Hirt war jahrelang Kurator am cuba und spielt gemeinsam mit Phil Minton und John Butcher Impro-Jazz. So richtig los geht es dann am Samstag, wenn ab 17.30 Uhr die eigentliche Jubiläumsfeier lautstark mit Sambarhythmen durchstartet. Begrüßt werden die Besucherinnen und Besucher von Oberbürgermeister Tilman Fuchs und der Geschäftsführerin von Soziokultur NRW, Heike Herold.
Musik und Projektionen
Bis etwa 23 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein hochkarätiges Konzertangebot mit Rosa Latour und ihrer Band La Creme brulée, Anton Zimmermann alias bohbi und Buck’s Bicycle, der Band von Philipp Buck. Hiltrud Allhof leitet Interessierte im Circle Singing an. Auf die Fassade des cuba werden mit einem Hochleistungsbeamer die Live-Zeichnungen des Künstlers Roman Podeszwa projiziert. Je später es wird, desto besser wird das Ergebnis dank zunehmender Dunkelheit zu erkennen sein. „Das benachbarte Hotel Horstmann hat dafür freundlicherweise ein Zimmer bereitgestellt, in dem der Beamer aufgebaut wird“, wie Eisenträger berichtet.

Am Sonntag geht um 11 Uhr mit einem kindgerechten Programm weiter, wenn Poetry-Slamer aus Kinderbüchern vorlesen. Die jungen Besucherinnen und Besucher ab fünf Jahren können auch ihre eigenen Lieblingsbücher mitbringen. Abends bildet das, wie es im Programm heißt, leicht überbesetzte Trio Theaitetos in bester Dada-Tradition eine schrille Persiflage auf den Stummfilmklassiker Nosferatu. Die vier Mitglieder des Trios spielen und singen nicht nur, sondern präsentieren auch selbstgedrehte Szenen des legendären Horrorfilms von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922.
„Der Eintritt ist frei und wer sich nicht alle Programme anschauen möchte, ist herzlich eingeladen, sich im cuba umzuschauen, sich zu unterhalten, Erinnerungen auszutauschen oder nach nebenan in den Cuba Club zu gehen, wo unter anderem Cocktail-Würfeln angeboten wird“, wie Eisenträger berichtet. Das detaillierte Programm zum 40. Jubiläum des cuba kann auf der Webseite des soziokulturellen Zentrums abgerufen werden. Bei einigen Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, online Plätze zu reservieren: 40 Jahre cuba
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