Wiebke Silge verlässt den USC Münster

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Wiebke Silge wird den USC verlassen. (Foto: Wilfried Gerharz)
Wiebke Silge wird den USC verlassen. (Foto: Wilfried Gerharz)

Immer mehr Klarheit bei der Kaderplanung  des USC für die kommende Saison: Fuchs und Ossowski bleiben, Silge geht.

Sina Fuchs und Alisha Ossowski haben ihre Verträge beim deutschen Rekord-Titelträger jeweils um ein Jahr verlängert. Wiebke Silge dagegen wird den Verein zum Monatsende verlassen.

Alle drei Spielerinnen sind am Bundesstützpunkt Münster ausgebildet worden und wuchsen über das münstersche Nachwuchskonzept über das Stützpunktteam in der Oberliga in die USC-Zweitligamannschaft und die Juniorinnen-Nationalmannschaft in den Bundesligakader der Westfalen.

„Klasse, dass Sina und Alisha bei uns bleiben, sie waren und sind 2 wichtige Teile in unserem Mannschaftspuzzle“, sind sich Cheftrainer Andreas Vollmer und Sportvorstand Jürgen Schulz einig, „ so wie unser neues Konzept angelegt ist werden sie sich weiter verbessern und einen Sprung nach vorn machen können.“

Nicht leicht zu verdauen ist für den USC Münster der über das Management avisierte Weggang von Wiebke Silge. Die 18-Jährige benötigt nach Angaben aus ihrem Management nach vier Jahren in Münster eine Veränderung. Silge kam 2011 vom Partnerverein BSV Ostbevern an den Bundesstützpunkt Münster, startete in der Bundesstützpunktmannschaft/Oberliga und reifte unter dem USC-Trainerstab zur Frauen-Nationalspielerin heran. Das Ziel ist noch unbekannt, finanzielle Gründe seien nicht ausschlaggebend gewesen, heißt es aus Silges Umfeld. USC-Präsident Jörg Adler findet die Entscheidung des großen Block-Talents „sehr schade, auch für Wiebke! Sie verlässt jetzt mit 18 Jahren den Klub, der sie stark gemacht hat.“

Mit Neuzugang Michala Kvapilova, Ines Bathen, Sarah Petrausch, Julia Schaefer, Alisha Ossowski und Sina Fuchs (alle Angriff), sowie Zuspielerin Irina Kemmsies und den Mittelblockerinnen Leonie Schwertmann und Ashley Benson, kann der USC also für 2015/16 planen. Die nächste Aufgabe für den USC wird die Besetzung der 2. Zuspielposition sein, hier dauern die Gespräche und Verhandlungen noch an.

Stephan Günther
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