
Demenz ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter und stellt sowohl Betroffene als auch deren Angehörige und Helfer vor große Herausforderungen. Die wohl bekannteste Form ist die Demenz vom Alzheimer-Typ. Mit dem Fortschreiten der Krankheit sind Menschen mit Demenz zunehmend auf die Unterstützung ihrer Familie und ihres Umfeldes angewiesen. Doch ihr verändertes Verhalten führt nicht selten zu Unsicherheiten und Ratlosigkeit bei Angehörigen und Betreuenden.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, lädt die Volkshochschule (VHS) zu einem aufschlussreichen Vortrag ein: Unter dem Titel „Umgang mit demenziell erkrankten Menschen“ gibt Dr. Birgit Leonhard von der Gerontopsychiatrischen Beratungsstelle im Clemens-Wallrath-Haus der Alexianer Münster wertvolle Einblicke. Die Veranstaltung findet am Freitag (28. März) um 15 Uhr im VHS-Forum an der Aegidiistraße 70 statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ziel des Vortrags ist es, den Zuhörern ein besseres Verständnis für das Erleben von Menschen mit Demenz zu vermitteln. Wie nimmt ein Demenzkranker seine Umwelt wahr? Warum erscheint sein Verhalten oft fremd oder unverständlich? Anhand zahlreicher Beispiele wird Dr. Leonhard aufzeigen, wie Angehörige und Helfer sensibel und unterstützend auf demenziell veränderte Menschen eingehen können.
Wer sich über den richtigen Umgang mit Betroffenen informieren und wertvolle Tipps für den Alltag erhalten möchte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.
Weitere Informationen findet ihr unter kurse.vhs-muenster.de
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