
Nach dem Austritt eines weißen Pulvers aus einem Paket ist es am Donnerstagnachmittag im Erphoviertel zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr Münster gekommen. Wie die Feuerwehr in einer Medienmitteilung erklärt, hatte sich beim Öffnen eines Pakets eine feine Substanz verteilt, woraufhin der betroffene Bereich sofort weiträumig abgesperrt wurde.
Drei Personen, die direkten Kontakt mit dem Paket hatten, sowie eine Einsatzkraft der Feuerwehr wurden vorsorglich auf mögliche Kontaminationen untersucht. Zudem wurde eine Spezialeinheit – die Analytische Taskforce aus Dortmund – zur fachlichen Unterstützung hinzugezogen, um die Zusammensetzung des Pulvers zu bestimmen. Nach Angaben der Feuerwehr waren rund 50 Einsatzkräfte aus Münster vor Ort. Polizei und Ordnungsamt sicherten das Gelände und verhinderten unbefugten Zutritt.
Auch die Universitätsklinik Münster wurde vorsorglich über den Vorfall informiert, um mögliche medizinische Maßnahmen vorzubereiten. Wie es in der Mitteilung weiter heißt, konnte die Taskforce den Stoff nach umfangreichen Analysen als unbedenklich einstufen. Die betroffenen Personen, darunter auch ein untersuchter Feuerwehrmann, wurden anschließend wieder entlassen. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen konnte das Gebäude den Bewohnerinnen und Bewohnern am Abend wieder übergeben werden.
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