
Das Projekt „Studi-PUK“ der FH Münster und des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe ist mit dem renommierten Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesinnenministeriums (BMI) ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung am 1. Dezember in Berlin gewann das Ausbildungsprogramm in der Kategorie Unterstützung des Ehrenamtes den ersten Platz. Der Preis gilt als die bundesweit höchste staatliche Auszeichnung für freiwilliges Engagement im Bevölkerungsschutz.
„Studi-PUK“ steht für Studentische Pflegeunterstützungskräfte und verbindet Studium und Katastrophenschutz. In 30 Schulungseinheiten – inklusive einer realitätsnahen Katastrophenschutzübung – lernen Studierende, wie sie im Notfall unterstützen können. Gleichzeitig sollen sie Hilfsorganisationen bei späteren Einsätzen entlasten. Die Kombination aus praktischem Training und Einblicken in den Bevölkerungsschutz kommt bei den Studierenden offenbar gut an.
„Mit Studi-PUK schaffen wir ein Format, das Studierende begeistert und gleichzeitig den Katastrophenschutz nachhaltig stärkt“, erklären Projektleiter Prof. Dr. Christopher Niehues von der FH Münster und Peter Alsbach, Fachbereichsleiter Gesundheitlicher Bevölkerungsschutz beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Die jungen Menschen erlebten, „wie wichtig ihr Wissen im Ernstfall ist und viele möchten sich danach auch langfristig ehrenamtlich engagieren“.
Die Fachjury des Förderpreises hatte in diesem Jahr 398 Bewerbungen zu sichten. 16 Projekte erreichten die Endrunde. Neben der Kategorie Unterstützung des Ehrenamtes wurden auch Preise für Innovative Konzepte, Nachwuchsarbeit sowie erstmals ein Sonderpreis Inklusion vergeben. Der Parlamentarische Staatssekretär Christoph de Vries überreichte die Auszeichnungen im Bundesministerium des Innern.
- Wechsel an der Spitze bei Preußen Münster Aufsichtsrat wählt Christian Pander zum Präsidenten - 13. Januar 2026
- Zone F: Umstellung fürs Bewohnerparken Mehr Platz für Anwohner rund um Hammer Straße - 12. Januar 2026
- Glättewarnung: Schulen morgen geschlossen DWD rechnet mit erheblichen Beeinträchtigungen im Verkehr / Schulen gehen in Distanzunterricht - 11. Januar 2026
