
Zwischen Krankenhausalltag und Kunstgenuss öffnet sich ab kommenden Donnerstag ein Raum für ruhige, konzentrierte Bilder: In der Raphaelsklinik wird am 16. April eine neue Ausstellung eröffnet, die bewusst einen Gegenpol zur Hektik des Alltags setzt. Unter dem Titel „Stille Landschaften“ zeigt die Künstlerin Angelika Liebsch aus Lüdinghausen ihre Arbeiten, die weniger konkrete Orte als vielmehr Stimmungen und Erinnerungen einfangen – leise, reduziert und von einer besonderen Klarheit geprägt.
In bewusst reduzierter Farbgebung setzt die Künstlerin einen Gegenpol zur Reizüberflutung des Alltags. Viele ihrer Arbeiten entstehen aus Erinnerungen an Musik, Gedichte oder Reiseeindrücke, die sich zu verdichteten Momentaufnahmen formen. Ziel ihrer Malerei ist es, Betrachtende zum Innehalten einzuladen.
Liebsch wurde 1959 in Süddeutschland geboren und lebt im Münsterland. Sie war bis zu ihrem Ruhestand als Fachpflegekraft für Psychiatrie bei den Alexianern Münster tätig und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich, unter anderem in der Flüchtlingshilfe und als Notfallseelsorgerin im Kreis Coesfeld. Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt.
Der Eintritt zur Ausstellung und ihre Eröffnung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Begrüßung erfolgt am Donnerstag (16. April) um 19 Uhr im Foyer der Raphaelsklinik mit einer Gastrede von Christiane Middrup-Petrausch. Für die musikalische Begleitung sorgen Ederson Gonçalves (Horn) und Natalia Pavlioutchik (Klavier). Die Ausstellung ist im Anschluss an die Eröffnung zu den üblichen Öffnungszeiten bis zum 28. Juni in der Raphaelsklinik, einem Krankenhaus der Alexianer in der Loerstraße 23, zu sehen.
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