Stadtteilplanung aus jugendlichem Blickwinkel Schülerinnen und Schüler diskutieren über Hamannplatz der Zukunft

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Jugendliche als Stadtteilplaner: Schülerinnen und Schüler aus Coerde diskutieren über den neuen Hamannplatz. (Foto: Stadt Münster)
Jugendliche als Stadtteilplaner: Schülerinnen und Schüler aus Coerde diskutieren über den neuen Hamannplatz. (Foto: Stadt Münster)

Der neue Hamannplatz in Coerde mit Beleuchtung, mit Spiel- und Bewegungselementen und vor allem: ohne Angsträume. So stellen sich die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Coerde den neugestalteten Mittelpunkt ihres Stadtteils vor. Ihre Ideen haben sie auf Einladung des Stadtplanungsamts jetzt in einem Workshop gesammelt.

Für ein neues Nutzungs- und Gestaltungskonzept für den Hamannplatz arbeitet das Stadtplanungsamt mit den Landschaftsarchitekten vom Büro Greenbox aus Köln zusammen. In diesem Planungsprozess liegt ein Schwerpunkt auf der Bürgerbeteiligung. So haben im August bereits interessierte Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils ihre Anregungen in die Planung eingebracht. Im Dezember stand der zweite Workshop auf dem Programm, um auch den jugendlichen Blickwinkel in die Planung einzubeziehen: Zehn Schülerinnen und Schüler aus der Hauptschule Coerde haben mit den Fachleuten von Greenbox und vom Stadtplanungsamt über das bisher geplante Konzept diskutiert. Der Workshop hat unter besonderen Corona-Schutzmaßnahmen im großen Saal des Begegnungszentrums Meerwiese stattgefunden.

Nach der Vorstellung des aktuellen Entwurfs ging es in zwei Gruppen weiter: Wie stellen sich die Jugendlichen den neugestalteten Hamannplatz vor? Die Organisatoren freuten sich über einen intensiven Austausch, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Münster. „Wir haben wichtige Einschätzungen und Anregungen erhalten, die im ersten Workshop mit den Erwachsenen nicht vorgebracht wurden. Die Ergebnisse bestärken uns, auch die jüngeren Bürgerinnen und Bürgern in dieser Planung zu beteiligen“, berichtet Jochen Völlmecke vom Stadtplanungsamt. Die Jugendlichen regten unter anderem mehr Licht auf den Zuwegen sowie auf dem Platz an, damit Angsträume verschwinden bzw. gar nicht erst entstehen. Ein erhöhter Platzbereich, aus dem man alles im Blick hat, wurde von beiden Gruppen vorgeschlagen. Spiel- und Bewegungselemente auf dem Platz wurden sehr begrüßt. Allerdings lehnten die Jugendlichen eine Tischtennisplatte, die es bisher auf dem nördlichen Hamannplatz gibt, eher ab.

So geht es weiter: Das Büro Greenbox arbeitet die Ergebnisse der beiden Workshops in das Nutzungs- und Gestaltungskonzept ein. Nach Abstimmung mit den zuständigen Fachämtern der Stadtverwaltung soll der Entwurf Anfang des Jahres 2021 öffentlich vorgestellt werden. Der Termin und die coronakonformen Rahmenbedingungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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