
Sport ist in Münster weit mehr als Freizeitbeschäftigung. Das zeigt nicht nur der aktuelle Umbau des LVM-Preußenstadions, sondern auch die Geschichte zahlreicher Sportstätten und Vereinsaktivitäten in der Stadt. Ein Themenabend im Stadtarchiv Münster wirft am 25. Juni einen Blick auf die Entwicklung des Sports in den vergangenen 100 Jahren.
Ob städtische Schwimmbäder, traditionsreiche Reit- und Radrennen oder Deutschlands erster Trimm-Dich-Pfad auf der Sentruper Höhe: Der Sport hat die Entwicklung Münsters über Jahrzehnte geprägt. Viele dieser Geschichten stehen im Mittelpunkt des Themenabends, zu dem das Stadtarchiv am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr einlädt.
Dabei geht es nicht nur um sportliche Erfolge und bekannte Spielstätten, sondern auch um die gesellschaftliche Bedeutung des Sports. Denn Sport war und ist eng mit politischen und sozialen Entwicklungen verbunden.
Sport bewegt Münster seit 100 Jahren
Besonders in Münster verwurzelt ist das Speckbrett-Spiel. Die Sportart wird seit nahezu einem Jahrhundert vor allem im Münsterland mit großer Leidenschaft betrieben und zählt zu den lokalen Besonderheiten der Region. Neben dem Speckbrett stehen auch andere traditionsreiche Disziplinen wie der Rad- und Reitsport im Fokus des Abends.
Der Historiker Dr. Philipp Erdmann beleuchtet in seinem Vortrag die politische Dimension des Sports und zeigt auf, wie gesellschaftliche Umbrüche des 20. Jahrhunderts auch das Sportleben in Münster beeinflusst haben. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion.
Teilnahme vor Ort oder per Livestream
Wer am Themenabend teilnehmen möchte, kann sich vorab per E-Mail an themenabend-anmeldung@stadt-muenster.de oder telefonisch unter 0251 / 492-4701 anmelden.
Die Veranstaltung wird außerdem live im Internet übertragen. Informationen zum Livestream sowie zum gesamten Programm der Themenabende finden Interessierte auf der Internetseite des Stadtarchivs Münster.
