
Bei Kontrollen rund um den Verkauf von Silvesterfeuerwerk hat die Bezirksregierung Münster im Regierungsbezirk Münster insgesamt 40 Mängel festgestellt. Geprüft wurden an den Verkaufstagen vom 29. bis 31. Dezember 2025 stichprobenartig 89 Betriebe – mit fünf Teams aus den Arbeitsschutzdezernaten, wie die Bezirksregierung Münster in einer Medienmitteilung erklärt.
In 82 der 89 kontrollierten Betriebe wurde demnach Silvesterfeuerwerk verkauft. Während einige Einzelhändler ihr Angebot reduziert oder den Verkauf ganz eingestellt hätten, habe es zugleich Händler mit ausgebautem Sortiment gegeben – besonders im Grenzbereich zu den Niederlanden. Am häufigsten beanstandeten die Prüfteams laut Mitteilung Produktmängel, etwa aufgerissene Sicherheitsverpackungen. Daneben seien auch gravierende Verstöße gegen Lagervorschriften festgestellt worden. In Einzelfällen könnten daraus Bußgeld- oder Strafverfahren folgen.
Vergleich zu den Vorjahren
Im Vorjahr (Verkaufstage 28. bis 31. Dezember 2024) meldete die Bezirksregierung Münster 74 Mängel – bei 237 kontrollierten Betrieben. Für den Jahreswechsel 2023/2024 waren es 70 Mängel bei 236 Kontrollen. Die Zahlen sind nur eingeschränkt vergleichbar: In diesem Jahr wurden deutlich weniger Betriebe überprüft (89 statt 237 bzw. 236). Die Bezirksregierung begründet die diesjährige Vorgehensweise damit, dass sie Schwerpunkte gesetzt und Verkaufsstellen gezielt aufgesucht habe.
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