SCP beendet Zusammenarbeit mit Schwartz Letztes Spiel für Trainer Alois Schwartz mit den Preußen

Der SC Preußen Münster will sich mit Haltung aus der 2. Bundesliga verabschieden – und ohne Trainer Schwartz neu beginnen.(Foto: SCP / Youtube)
Der SC Preußen Münster will sich mit Haltung aus der 2. Bundesliga verabschieden – und ohne Trainer Schwartz neu beginnen.(Foto: SCP / Youtube)

Am Sonntagnachmittag steht für den SC Preußen Münster der letzte Auftritt in der 2. Bundesliga an. Beim Tabellenzweiten SV Elversberg will sich der Absteiger noch einmal „mit einer couragierten Leistung und einer klaren Haltung“ aus der Liga verabschieden. Für Trainer Alois Schwartz wird es zugleich das letzte Spiel an der Seitenlinie der Münsteraner.

Der Verein und der 59-Jährige setzen die Zusammenarbeit in der kommenden Saison in der 3. Liga nicht fort. Beide Seiten hätten sich in Gesprächen, die von gegenseitigem Respekt geprägt gewesen seien, auf ein Ende der Zusammenarbeit verständigt, wie der SC Preußen Münster in einer Medienmitteilung erklärt.

Kittner dankt Schwartz für die Arbeit

Geschäftsführer Sport, Strategie und Kommunikation Ole Kittner dankte Schwartz für dessen Einsatz in einer schwierigen Phase. „Alois hat sich trotz der sehr schwierigen Ausgangslage und der Kürze der Zeit mit großer Überzeugung zum SC Preußen Münster bekannt“, sagte Kittner. Schwartz habe sich „voll und ganz mit dieser Aufgabe und dem Club identifiziert“ und der Mannschaft „mit seiner Ruhe und seiner Erfahrung wieder die nötige Stabilität und Sicherheit verliehen“. Auch die Zusammenarbeit im Trainerteam mit Kieran Schulze-Marmeling und Jannis Hohenhövel habe „wertvolle Arbeit“ ermöglicht, auch wenn „die für den Klassenerhalt erforderlichen Ergebnisse am Ende aus unterschiedlichsten Gründen ausblieben“.

Schwartz: „Der Club braucht einen Neustart“

Schwartz selbst erklärte, er habe in der kurzen Zeit eine enge Bindung zum Verein aufgebaut. „Ich war hier zwar nur kurz Trainer – aber die Zeit hat gereicht, um den Verein in mein Herz zu schließen“, sagte er. Preußen sei „ein wirklich toller Club mit großartigen Mitarbeitern und fantastischen Fans“. Umso mehr schmerze ihn der Abstieg, den man „in der kurzen gemeinsamen Zeit leider nicht mehr verhindern“ konnte. Nach offenen Gesprächen habe man gemeinsam entschieden, dass der Verein „einen Neustart benötigt“. Zugleich richtete Schwartz gute Wünsche an die Mannschaft: „Und natürlich drücke ich beide Daumen, dass die Mannschaft bald wieder in der zweiten Liga spielt. Das hätten alle, die es mit Preußen halten, verdient.“

Schwartz war Ende März vorgestellt worden, als noch sieben Ligaspiele ausstanden. Nach vier Niederlagen aus fünf Partien holte Preußen unter seiner Leitung vier Unentschieden und verlor zweimal. Ein Sieg gelang nicht.

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