
Immer mehr Menschen fahren flexibel und schnell mit Pedelecs und Lastenrädern durch Münster. Über die dadurch entstehenden Herausforderungen für den Stadtverkehr und den sicheren Umgang mit den Rädern informiert die Ordnungspartnerschaft „Sicher durch Münster“ am Samstag, 9. August, von 10 bis 16 Uhr auf der Stubengasse.
Radler erreichen mit Akku-Unterstützung teilweise deutlich höhere Geschwindigkeiten als mit herkömmlichen Fahrrädern. Die Tempo-Unterschiede können zu Unsicherheiten und Konflikten führen. Lastenräder sind zudem größer und breiter als herkömmliche Fahrräder, das kann zu Engpässen beispielsweise beim Manövrieren in schmalen Straßen führen. Auch das höhere Gewicht durch Akkus oder Ladeflächen kann insbesondere beim Anhalten, Abbiegen oder Beschleunigen schwieriger zu handhaben sein als gewohnt. Ohne Vorbereitung kann das zu Stürzen und schwerwiegenden Verletzungen führen.
Pedelec-Simulator und Reaktionstests
Mit einem Pedelec-Simulator können Interessierte auf dem Stubengassenplatz probieren, wie sich die Geschwindigkeit auf das Fahrgefühl auswirkt. Ein Reaktions-Testgerät demonstriert, wie lang der Bremsweg bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten ist. Zudem gibt es einen Geschicklichkeits-Parcours und ein Verkehrsquiz. Fachleute der Polizei und anderer Verkehrssicherheitsorganisationen stehen für Fragen zur Verfügung, informieren über die geltenden Verkehrsregeln und geben wertvolle Tipps für eine sichere Nutzung von Pedelecs und Lastenrädern im Straßenverkehr.
Hintergrund
In der Ordnungspartnerschaft „Sicher durch Münster“ versuchen Stadt und Polizei seit 2007 gemeinsam mit weiteren Organisationen, die Verkehrsunfallzahlen in Münster zu senken. An dem Präventionsbündnis sind derzeit insgesamt 20 Partner beteiligt.
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