Notfälle in der Nacht: Spätschicht für Studierende Realitätsnahes Notfalltraining für angehende Ärztinnen und Ärzte / Teamarbeit und Selbstreflexion im nächtlichen Klinikalltag

Im Rahmen des Projektes „Interdisziplinäre Spätschicht“ bekommen Medizinstudierende möglichst realitätsnahe Einblicke in ihren späteren Berufsalltag – anschließende Evaluation inklusive. (Foto: UKM)
Im Rahmen des Projektes „Interdisziplinäre Spätschicht“ bekommen Medizinstudierende möglichst realitätsnahe Einblicke in ihren späteren Berufsalltag – anschließende Evaluation inklusive. (Foto: UKM)

Mit dem Wahlfach „Interdisziplinäre Spätschicht“ ermöglicht das UKM Medizinstudierenden eine praxisnahe Vorbereitung auf den Klinikalltag.

Wie fühlt es sich an, mitten in der Nacht mit einem akuten Notfall konfrontiert zu werden – unter Zeitdruck, mit reduziertem Personal und in einem unbekannten Team? Im Wahlfach „Interdisziplinäre Spätschicht“ erleben Medizinstudierende der Universität Münster genau das: Zwischen 17.00 Uhr und 01.00 Uhr simulieren sie im UKM reale medizinische Notfallsituationen – darunter akute Atemnot, starke Schmerzen oder plötzliche Verschlechterungen des Allgemeinzustands.

Das mehrfach ausgezeichnete Lehrprojekt wird von der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Notfallmedizin (AGN) durchgeführt. In kleinen Teams durchlaufen die Teilnehmenden sieben praxisnahe Fallbeispiele, die von Schauspielern realitätsgetreu dargestellt werden. Unterstützt durch Pflegekräfte und ärztliche Kolleginnen und Kollegen, lernen die Studierenden nicht nur die fachliche Diagnosefindung und Behandlung unter Druck, sondern reflektieren in anschließenden Feedbackrunden auch ihr eigenes Verhalten, ihre Kommunikation und ihre Wirkung im Team.

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