
Seit dem 15. September laufen die Dreharbeiten für den 51. Münster-„Tatort“. Unter dem Arbeitstitel „Edle Spender“ ermitteln Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) in einem Fall um einen millionenschweren Nachlass und undurchsichtige Familienverhältnisse.
Gedreht wird bis Mitte Oktober in Köln, Münster und Umgebung, wie der WDR in einer Medienmitteilung erklärt. Die Ausstrahlung ist für 2027 vorgesehen, ein genauer Sendetermin steht noch nicht fest.
Millionennachlass für einen Parteigründer
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der ehemalige Unternehmer Otto Arenz (Reiner Schöne). Der fast 90-Jährige ist vermögend und kinderlos. Seinen Nachlass will er Patrick Reitemeyer (Elias Reichert) hinterlassen – einem Mitbegründer der jungen Partei „Vorteil für Alle“. Diese fordert eine Erbschaftsteuer von 100 Prozent zugunsten der Gemeinschaft.
Bevor Arenz sein Testament aufsetzen kann, wird er jedoch tot in seinem Apartment in der Altenresidenz „Aaseeblick“ gefunden. Thiels Suche nach dem Täter oder der Täterin und möglichen Erben führt in die Vergangenheit der Familie Arenz.
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Boerne versucht unterdessen, die Verwandtschaftsverhältnisse mithilfe eines mobilen DNA-Sequenzierers zu klären. Das Gerät liefert zunächst zahlreiche neue Spuren. Auch privat beschäftigt Thiel das Thema: Sein Vater, gespielt von Claus D. Clausnitzer, hat bereits eigene Pläne für seinen Nachlass.
Vertraute Gesichter und neue Gaststars
Zum Ensemble gehören erneut Christine Urspruch als Silke Haller, Lou Strenger als Staatsanwältin Nicole König und Björn Meyer als Mirko Schrader. Weitere Rollen übernehmen unter anderem Petra Kelling, Steffi Kühnert, Lotte Becker, Markus Wiedemann, Silvina Buchbauer, Peter Trabner und Michael Maertens. Regie führt Nils Willbrandt nach einem Drehbuch von Benjamin Hessler. Hinter der Kamera steht Michał Grabowski. Produziert wird „Edle Spender“ von Bavaria Fiction im Auftrag des WDR für die ARD.
Eine kleine Namensähnlichkeit gibt es zum realen Münster: Am Pottkamp liegt die Residenz „Aaseehof“. Ob und wo die Filmresidenz „Aaseeblick“ ein reales Gebäude als Kulisse bekommt, geht aus den bisherigen Angaben zu den Dreharbeiten nicht hervor.
(Update, 23. September, 14:05 Uhr) – Die Residenz „Aaseehof“ am Pottkamp hat uns mitgeteilt, dass bei ihr bislang keine Dreharbeiten für den Münster-„Tatort“ angefragt wurden. Nach unserer Berichterstattung hatten sich dort Interessierte nach möglichen Dreharbeiten und Besuchsmöglichkeiten erkundigt. Deshalb zur Klarstellung: Die erwähnte Namensähnlichkeit ist kein Hinweis darauf, dass der „Aaseehof“ als Drehort vorgesehen ist.
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