Münster macht den Moonwalk Hommage an den King of Pop / Michael Jackson-Tribute-Show begeistert in der Halle Münsterland

Der Brasilianer Wendel Gama zählt nicht umsonst zu den weltweit berühmtesten Michael-Jackson-Imitatoren. (Foto: Claudia Feldmann)
Der Brasilianer Wendel Gama zählt nicht umsonst zu den weltweit berühmtesten Michael-Jackson-Imitatoren. (Foto: Claudia Feldmann)

Münster stand am Sonntagabend ganz im Zeichen des „King of Pop“: Die Show „One Night of MJ – The Tribute to the King of Pop!“ brachte die größten Hits und legendären Tanzmoves von Michael Jackson auf die Bühne des Congress Saals in der Halle Münsterland. Rund zwei Stunden lang feierte ein großes Ensemble den Ausnahmekünstler, der seit seinem Tod am 25. Juni 2009 unvergessen ist.

Michael Jackson prägte die Popkultur wie kaum ein anderer: Ob mit dem ikonischen „Thriller“-Video, seinem Auftritt beim Super Bowl 1993 vor über einer Milliarde Fernsehzuschauern weltweit oder seiner Performance bei „Wetten, dass..?“ 1995 – der Musiker setzte immer wieder neue Maßstäbe. Songs wie „Billie Jean“, „Beat It“ und „Man in the Mirror“ sind bis heute untrennbar mit seinem Namen verbunden.

Im Mittelpunkt des Abends in Münster stand der brasilianische Sänger und Tänzer Wendel Gama, der als einer der bekanntesten Michael-Jackson-Imitatoren gilt. Mit stimmlicher Nähe zum Original, akribisch einstudierten Tanzschritten und den typischen Posen brachte er die Magie von Jacksons Auftritten auf die Bühne – inklusive des berühmten Moonwalks. Besonders eindrucksvoll war der Moment beim Song „The Way You Make Me Feel“, in dem Gama den charakteristischen „Leaning Move“ von Jackson zeigte. Schon nach wenigen Songs war ihm der volle Einsatz anzumerken, während das Publikum mehr und mehr mitgerissen wurde.

Jennifer Batten war als Lead-Gitarristin auf großen Tourneen mit Jackson unterwegs. (Foto: Claudia Feldmann)
Jennifer Batten war als Lead-Gitarristin auf großen Tourneen mit Jackson unterwegs. (Foto: Claudia Feldmann)

Begleitet wurde Gama von einem großen Ensemble: vier Streicher, vier Bläser, drei Backgroundsängerinnen, Schlagzeug, Keyboard, zwei Gitarren und fünf Tänzern. Für ein besonderes Highlight sorgte Jennifer Batten, die viele Jahre als Lead-Gitarristin an Jacksons Seite stand – unter anderem bei den legendären „Bad“, „Dangerous“ und „HIStory“-Welttourneen. In Münster trat sie nach der Pause mit einem fulminanten Auftritt auf.

Neben Gama und Batten setzte die Sängerin Noemi Colombini eigene Akzente: In funkelndem Abendkleid interpretierte sie Songs wie „Remember the Time“ und „Earth Song“, während sich Gama aus dem Rampenlicht zurückzog. Auch die Tänzer hatten Momente, in denen sie mit energiegeladenen Einlagen – darunter Breakdance-Elemente – die Bühne für sich hatten.

Gast-Sängerin Noemi Colombini. (Foto: Claudia Feldmann)
Gast-Sängerin Noemi Colombini. (Foto: Claudia Feldmann)

Die Setlist umfasste rund 30 Songs. Das Publikum erlebte einen abwechslungsreichen Abend, der musikalisch und visuell ein stimmiges Gesamtbild bot – unterstützt von einer großen Leinwand im Hintergrund. Der Saal war komplett bestuhlt, wodurch die Stimmung zu Beginn eher verhalten war. Erst im zweiten Teil des Konzerts standen immer mehr Zuschauer auf, tanzten mit, sangen lautstark die Hits mit und feierten den „King of Pop“. Viele Fans waren stilecht gekleidet, andere genossen den Abend sitzend – vielleicht aus Nostalgie und Verbundenheit zu Jacksons Musik.

Zum Abschluss bedankte sich Gama mit wenigen, aber herzlichen Worten beim Publikum – inklusive einer Kusshand ins weite Rund. Mit stehenden Ovationen endete ein Abend, der zeigte, wie zeitlos und mitreißend Michael Jacksons Musik bis heute ist.

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