
Ein mehrtägiger Stromausfall kann den Alltag in kurzer Zeit auf den Kopf stellen. Anfang Januar waren im Südwesten Berlins nach Angaben der FH Münster rund 50.000 Haushalte von einem Blackout betroffen. Der Netzbetreiber sprach von rund 45.000 Haushalten. Was private Haushalte tun können, um sich auf solche Situationen vorzubereiten, steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Veranstaltung an der FH Münster.
Unter dem Titel „Blackout, Sturm, Krise – und dann?“ geht es am Mittwoch, 4. Februar 2026, von 18 bis 20.30 Uhr um Ernährungsnotfallvorsorge. Die Veranstaltung findet an der Corrensstraße 25 statt. Organisiert wird der Abend im Rahmen einer Projektarbeit von Maren Seifert und Anika Regner, Studentinnen im Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft. „Wir möchten sachlich, verständlich und praxisorientiert aufklären“, sagt Seifert. Begleitet werden die Studentinnen vom Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe unter Leitung von Prof. Dr. Jan Makurat, wie die FH Münster in einer Medienmitteilung erklärt.
Makurat will mit einem Vortrag in die private Notfallvorsorge einführen. Außerdem stellt die Masterstudentin Tjalda Bohlen Ergebnisse einer Umfrage vor, die die Vorbereitung in Münster in den Blick nimmt. Murielle Frerk von der Hochschule Osnabrück spricht über Ernährungsnotfallvorsorge für Studierende sowie Seniorinnen und Senioren in Osnabrück. Prof. Dr. Guido Ritter von der FH Münster thematisiert, welche Bedeutung Essen und kleine Genussmomente auch in Krisenzeiten haben können.
Ergänzend zu den Vorträgen sind Infostände geplant. Dort können Besucherinnen und Besucher Fragen stellen und mit den Beteiligten ins Gespräch kommen. An einer Live-Kochstation zeigt Wieland Buschmann, wie sich Gerichte auch ohne Strom zubereiten lassen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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