KÖRPERWELTEN kommen nach Münster Halle Münsterland holt im Jubiläumsjahr internationales Ausstellungsformat in die Stadt

Der "Hochspringer" ist Teil der Ausstellung. (Foto: Gunther von Hagens‘ KÖRPERWELTEN, Institut für Plastination, Heidelberg, www.koerperwelten.de)
Der „Hochspringer“ ist Teil der Ausstellung. (Foto: Gunther von Hagens‘ KÖRPERWELTEN, Institut für Plastination, Heidelberg, www.koerperwelten.de)

Im Jubiläumsjahr der Halle Münsterland wird die Ausstellung „KÖRPERWELTEN“ erstmals in Münster gezeigt. Sie eröffnet am 24. April 2026 in der MCC Halle Münsterland und ist dort bis zum 6. September 2026 zu sehen.

Die Themenausstellung beschäftigt sich mit dem menschlichen Körper und dem Einfluss von Lebensstilfaktoren auf die Gesundheit. Zu sehen sind Plastinate, darunter Ganzkörperpräparate, sowie Multimedia-Installationen, die Zusammenhänge zwischen Bewegung, Ernährung, Emotionen und körperlicher Verfassung veranschaulichen sollen. Das Angebot richtet sich an medizinische Laien ebenso wie an Menschen, die sich beruflich oder privat mit Vorsorge und Gesundheit befassen.

Blick auf den eigenen Körper

Kuratorin Dr. Angelina Whalley beschreibt „VITAL“ als Einladung, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen: „KÖRPERWELTEN – VITAL lädt dazu ein, den eigenen Körper neu zu entdecken – nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als etwas Kostbares.“ Zugleich betont sie den Bildungsanspruch der Schau: „Ich möchte Menschen aller Altersgruppen inspirieren, die Signale des Körpers besser zu verstehen und Impulse für ein gesundes, aktives Leben mitzunehmen.“

Von Tokio in die Welt – 30 Jahre KÖRPERWELTEN

KÖRPERWELTEN feierte im Herbst 2025 das 30-jährige Bestehen. Die erste Ausstellung wurde am 15. September 1995 in Tokio eröffnet, seitdem war das Format nach Angaben der Ausstellungsmacher in über 170 Städten und 42 Ländern zu sehen. Weltweit haben die Ausstellungen nach Angaben der Veranstalter mehr als 57 Millionen Besucherinnen und Besucher erreicht. Die gezeigten Präparate stammen aus dem Körperspendeprogramm des „Instituts für Plastination“.

Zur Idee hinter der Ausstellung

Gunther von Hagens, der die Plastination entwickelte und als Begründer der KÖRPERWELTEN-Reihe gilt, sagte in der Jubiläums-Mitteilung: „Von Anfang an war es mein Anliegen, die Anatomie zu demokratisieren. Ich wollte den Menschen den Blick in ihr Innerstes ermöglichen – nicht als Tabubruch, sondern als Einladung zu Wissen, Respekt und Verantwortung gegenüber dem eigenen Körper.“

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