„In the Air Tonight“ – ein Abend mit Phil Collins Streichquartett interpretiert Phil Collins / Candlelight-Konzert in der Friedenskapelle

Das Streichquartett Lumus spielte Phil-Collins-Klassiker umgeben von hunderten Kerzen.(Foto: Maximilian Halstrup)
Das Streichquartett Lumus spielte Phil-Collins-Klassiker umgeben von hunderten Kerzen. (Foto: Maximilian Halstrup)

Am Donnerstag, 29. Januar, füllten sich die Parkplätze rund um die Friedenskapelle, denn dort trat das Streichquartett Lumus bei einem Candlelight-Konzert mit Musik von Phil Collins auf. Auch der Saal füllte sich rasch, allerdings mit einer nahezu ehrfürchtigen Ruhe.

Wer an diesem Abend den Raum betrat, sah sich einem Meer aus Kerzen gegenüber: Hunderte Wachsattrappen tauchten den Saal in flackerndes Licht. Sie bildeten die zentrale Beleuchtung des Abend und säumten den Mittelgang, standen auf Tischen, entlang der Rückwand und auf der Bühne und umgaben so auch die Musiker. Gespielt wurde ein rund 65-minütiges Programm mit bekannten Titeln aus verschiedenen Phasen von Phil Collins’ musikalischem Schaffen. Die Stücke wurden von einem Streichquartett interpretiert, wie es für Konzerte dieser Reihe typisch ist. Auf dem Programm standen unter anderem Against All Odds, You Can’t Hurry Love, You’ll Be In My Heart und In the Air Tonight.

Während des Konzertes herrschte im Saal weitgehend Stille. Gespräche oder andere Nebengeräusche waren kaum wahrnehmbar. Der Applaus am Ende der einzelnen Stücke wurde jedoch von Mal zu Mal intensiver, die letzten Songs quittierte das Publikum mit Standing Ovations. Das Zusammenspiel aus Musik, Raum und Licht überzeugte. Die Friedenskapelle, ein Konzert- und Veranstaltungssaal mit bis zu 230 Plätzen, bot dafür passende Bedingungen. Gute Akustik, klare Sichtlinien und der Saal mit seinen goldenen Kronleuchtern bildeten den räumlichen Rahmen für den Abend. Der Konzertabend fügte sich damit stimmig in die Reihe der Candlelight-Konzerte ein, bei denen bekannte Musikprogramme in überschaubarem Rahmen und bei Kerzenlicht präsentiert werden. Nach einem zunächst letzten, anhaltenden Applaus folgte eine Zugabe, bevor die vier Musiker unter weiterem Beifall die Bühne verließen.

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